"Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele."
(Mark. 10,45)
Wie definiert unsere Gesellschaft Erfolg? Wann gilt ein Mensch in den Augen dieser Welt als erfolgreich? Die Antwort fällt uns sicherlich nicht schwer. Schauen wir uns mal ein paar klassische Beispiele an:
- Prestige und Status
- Großer Besitz
- Führungspositionen im Berufsleben
- Gesellschaftliches Ansehen
- Selbstverwirklichung
- Machtbesitz ... uvm.
Die elementare Frage in diesem Zusammenhang lautet jedoch: Wer bestimmt letztlich was Erfolg oder Misserfolg ist? Orientiert sich diese Definition an den Vorstellungen der Welt – oder an einem anderen Maßstab? Der Schlüssel zum garantierten Erfolg, ist auf dem Andachtsbild deutlich zu sehn. Pilatus war – den weltlichen Maßstäben zufolge – ein sehr erfolgreicher Mann. Wie viele Menschen gibt es, die solch eine angesehene Stellung innehaben? Und dennoch spricht er – in Jesu Gegenwart – diese bemerkenswerten Worte aus Johannes 19,5 zum Volk: "Seht welch ein Mensch!"
Sein Posten, sein Einfluss, seine Macht ... all das verblasste in diesem Augenblick, angesichts der Herrlichkeit Jesu. Was er in Jesus sah, führte ihn unweigerlich zu diesem kraftvollen Bekenntnis vor allen Anwesenden. Was ging wohl all den Leuten durch den Kopf, die Jesus in den vergangenen 3½ Jahren erlebt, gehört – und sogar persönlich erfahren hatten? Nun, sie dachten jetzt ist es vorbei. Er war ein guter Mensch mit edlen Absichten ... leider jedoch am Kreuz gescheitert. Nach weltlichem Maßstab, ein klares Ergebnis: Misserfolg.
Doch war das wirklich Misserfolg?
Der wahre HERR aller HERREN und König aller Könige, demonstrierte auf unglaublich eindrucksvolle Weise, wie echter Erfolg tatsächlich aussieht. Ich nenne es einfach die "3-K-Methode."
Krippe, Kreuz und Krone.
Jesus wurde Mensch ... und der Weg den ER ging, war der größte Erfolg den ein Mensch auf dieser Erde je erreicht hat. Erst das Kreuz – dann die Krone. Sein ganzes Leben stand im Dienst am Nächsten. Ein König der dient? Ist da nicht etwas verrutscht? Ein König dient doch nicht ... vielmehr lässt er sich dienen, oder? Nein Freunde. Von den Standards und Definitionen dieser Welt, hat Jesus sich in keinster Weise beeindrucken lassen. ER lebte uns vor, wie ein wahrer Herrscher herrscht. Nämlich durch Dienen. Was am Kreuz von vielen als ein Scheitern betrachtet wurde (leider bis heute noch), war in Wirklichkeit der gewaltigste Sieg den ein Mensch je errungen hat. Dienen war keine Eigenschaft von ihm – es war sein Leben. Er diente, und starb zuletzt als Lamm. Doch nun wird er wiederkommen ... aber nicht mehr als Lamm, sondern als der mächtige "Löwe von Juda," dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. ER kommt, um sich den Lohn seines Dienstes zu holen. Und was ist sein Lohn? Das bist du und ich ... wenn wir es denn möchten. Sein Tod war der Schlüssel zum Himmel. Mit diesem Schlüssel wird er den Himmel für dich und mich öffnen ... oder auch schließen.
Freunde, die Zeit ist gekommen, sich Jesus ganz zu übergeben. Seine Tränen, sein Leiden, seine Schmerzen und Qualen ... alles ertrug er für Dich. Er kam, diente, und siegte. Wo ist noch solch ein GOTT wie ER? Möge sein Dienst auch in Deinem und meinem Leben Spuren hinterlassen. Spuren die zu IHM in die Ewigkeit führen.
Der HERR segne uns.