ANDACHTEN

🌻 Guten Abend meine lieben Freunde der Wahrheit 🌻

Eigentlich hatte ich vor, ab morgen wieder mit den täglichen Andachten zu beginnen.
Doch im Moment gibt es noch einige Dinge die meine Aufmerksamkeit, Zeit und Kraft erfordern.
Und da ich die Andachten nicht nur "irgendwie" verfassen möchte, sondern die nötige Ruhe und Zeit dafür brauche, werde ich die Pause um eine Woche verlängern.
Ab Montag dem 31. August, hab ich geplant die Andachten wieder aufzunehmen.

Lieben Dank für eure Geduld.

Möge der Segen des HERRN auch weiterhin mit euch sein 🙏🌻🙏

Andacht

"Jeder Seufzer, jeder Schmerz und jeder Kummer der die Seele durchdringt, berührt das Herz des Vaters."(Ellen White, Der Sieg der Liebe, S: 340)Welch trostvolle Worte! Und doch kennen wir Augenblicke, in denen unser Herz etwas ganz anderes empfindet. Wenn Prüfungen über uns hereinbrechen und sich finstere Wolken über unserem Leben zusammenziehen, fühlen wir uns schnell verlassen. Nicht selten entsteht dann der Eindruck dass GOTT schweigt – oder nicht eingreift. Aber lässt der HERR Seine Kinder tatsächlich allein? Niemals! In Seinem Wort verspricht er, dass er bei denen ist, die mit IHM wandeln – auch dann, wenn wir Seine Gegenwart gerade nicht spüren. Doch warum haben wir manchmal trotzdem das Gefühl, dass GOTT nicht da ist? Dazu gibt uns Paulus in Römer 8,28 eine wunderbare Erklärung: "Wir wissen aber, dass denen, die GOTT lieben, ALLE Dinge zum Besten dienen ..."Dieser Vers verdient besondere Aufmerksamkeit, da er uns etwas äußerst tiefes, wertvolles und kostbares vermitteln möchte. Nehmen wir mal einen ganz normalen irdischen Vergleich, um es besser zu verstehn:Ein Schmied möchte aus einem Stück Eisen ein scharfes, stabiles Schwert fertigen. Wie geht er vor? Nun, zunächst legt er das Eisen immer wieder ins Feuer. Sobald das Metall glüht, nimmt er es heraus und schlägt mit voller Kraft darauf. Anschließend taucht er es ins kalte Wasser und beginnt den Vorgang von Neuem. Würde das Eisen sprechen können, würde es vielleicht fragen: "Warum tust du mir das an? Warum dieses Feuer? Warum diese harten Schläge?" Der Schmied würde antworten: "Weil ich in dir etwas sehe, was du selbst noch nicht sehen kannst. Ohne Feuer und Hammerschläge bleibst du nur ein Stück Eisen. Ich aber möchte ein Schwert aus dir machen."So handelt GOTT oft mit uns. Die Hitze der Prüfungen und die Schläge des Lebens fühlen sich manchmal sehr schmerzhaft an. Und dennoch sind sie notwendig. Aber nicht um uns zu zerstören, sondern um uns zu veredeln. Der göttliche Schmied formt unseren Charakter.Manchmal lässt der HERR im Leben Umstände zu, oder führt uns bewusst in Situationen hinein, die uns alles abverlangen und schwer auf unserem Herzen lasten. Vielleicht gibt es auch in deinem Leben gerade Zeiten, in denen die "Glut" dich zu vernichten droht. Oder Tage, in denen "Hammerschläge" dir die letzte Kraft zu rauben scheinen.Doch all das lässt der HERR aus einem einzigen Grund zu: Weil es zu Deinem Besten dient. DAS ist es, was Paulus damit meint. Natürlich könnte GOTT dich dein ganzes Leben lang auf "Wattewölkchen" schweben lassen, so dass dir nie was in die Quere kommt. Doch was würde das aus mir machen? Wenn wir mit GOTT wandeln, wird unser ganzes Leben eine "Elite-Glaubensschule" sein. Auch wenn Prüfungen manchmal äußerst schmerzhaft sind, vergiss nicht, der HERR verfolgt damit ein Ziel: Unseren Glauben so zu formen, dass er nicht nur stark, sondern dazu noch unverrückbar, wie ein Fels in der Brandung ist.Freunde, wir leben in der Endzeit! In diesem Kontext prophezeit uns die Schrift, dass Satan mit schwerem Geschütz zum finalen Schlag ausholen wird, um die treuen Gläubigen zu vernichten. Er arbeitet durch Verführung und Verfolgung. Kein Mensch wird vor ihm bestehen können ... es sei denn wir haben Jesus. Jetzt ist die Zeit, wo unser Glaube sich bewähren muss.Wenn wir heute bereit sind, auch die schwersten Prüfungen und Schwierigkeiten dankbar aus der Hand des HERRN anzunehmen, werden wir ihm morgen auf Knien dafür danken. Warum? Weil wir dann realisieren werden, dass gerade das, was einst am schwersten auf uns lastete, zu den entscheidenden Schritten auf dem Weg ins himmlische Jerusalem gehörte.Mein geschätzter Freund, eines ist gewiß: Wenn du Jesus die Hand gereicht hast, ist er in allen Prüfungen und Schwierigkeiten deines Lebens bei Dir! Ja, er fühlt jeden Seufzer, jeden Kummer und jeden Schmerz mit dir. Doch würde er bei jeder Kleinigkeit eingreifen ... das Ziel würden wir nie erreichen.Verzweifle nicht, wenn sich dunkle Wolken über dir auftürmen, und es nur noch blitzt, donnert und hagelt ... sondern klammere dich fest an der seligen Verheißung, dass denen die GOTT lieben, alle Dinge zum Besten dienen.Möge der HERR uns gnädig sein.

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Andacht

"Ich rufe heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch an: Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch. So wähle denn das Leben, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen ..." (5. Mose 30,19)Vor einiger Zeit begegnete mir folgender Spruch, der mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist:"Du bist frei zu wählen – aber du bist nicht frei von der Konsequenz deiner Wahl."Ein Satz, der kaum treffender sein könnte. Tag für Tag stehen wir vor unzähligen Entscheidungen. Manche sind belanglos und schon nach wenigen Minuten wieder vergessen. Andere hingegen ziehen Konsequenzen nach sich, deren Tragweite wir häufig erst im Nachhinein erkennen. Jede Entscheidung hat Folgen – im Kleinen wie im Großen. Daher sollten Entscheidungen nie aus dem Bauch heraus, frei nach Gefühl getroffen werden. Natürlich ist das einfach gesagt ... aber dennoch von immenser Bedeutung."Wie geht's jetzt weiter?" Solche Momente gehören zu den schwersten im Leben. Was tun? Guter Rat ist teuer. Was ist wenn Menschen dich falsch beraten? Was ist wenn einer sagt nach links, der andere nach rechts?Freunde, an dieser Stelle möchte ich unsere gesamte Aufmerksamkeit auf GOTT lenken, der unbegrenzte Weisheit besitzt und niemals irren kann. Wie gerne möchte ER dir doch in dieser Situation helfen. Vielleicht wirst du jetzt fragen: "Wie soll GOTT mir hier helfen?" Nun, da gibt es etwas unglaublich machtvolles. Das Gebet. Warum erst tausend Menschen fragen, Google und KI bemühen ... und am Ende verwirrter dastehen als vorher, wenn du doch die Möglichkeit hast, GOTT direkt zu fragen? Damit möchte ich keineswegs zum Ausdruck bringen dass menschliche Ratschläge wertlos und unnütze sind. GOTT arbeitet genauso gut auch durch Menschen. Vielmehr will ich damit fragen: Welches ist deine absolut erste Adresse? Wo klopfst du zuerst an? Was ist deine First Priority? Suchst du Hilfe im Internet, bei Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn ... oder gehst du ohne Umwege direkt zur besten Quelle?Freunde, an dieser Stelle möcht ich uns ermutigen. In Jesaja 12,2 ruft der Prophet voller Freude aus: "Siehe, GOTT ist meine Rettung. Ich vertraue ihm und habe keine Angst. ER, der HERR, ist meine Stärke und ich lobe ihn; ER wurde mein Retter."WAS für eine lebendige, kraftvolle Zuversicht! Doch gibt es eine Voraussetzung dafür. Glaube. In Jakobus 1,6 ruft uns der Apostel auf: "Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht ..."Der HERR wird antworten. Sei IHM – und dir selbst gegenüber – aufrichtig und ehrlich. Wenn du ihn mit der Absicht bittest, dir zu zeigen welchen Weg du wählen sollst – UND – wenn du auch tatsächlich bereit bist, den Weg zu gehn, dann sei gewiß, ER lässt dich nicht im Dunkeln stehn. Er wird dir antworten. Sei es durch Menschen, durch Umstände, durch Träume ... oder sonst was. Doch geh zuerst zu IHM. Bitte im Glauben und zweifle nicht!Auch wenn es scheint dass er nicht antwortet, oder du seine Antwort absolut nicht verstehst ... geh einfach DEN Weg weiter, der dir am sinnvollsten scheint, im vollsten Vertrauen dass der HERR mit dir ist. So erging es auch unserem geliebten Heiland und Erlöser in Gethsemane. Er flehte zu seinem himmlischen Vater ... und was war die Antwort? Viele sagen dass er keine bekommen hat. Doch stimmt das wirklich? Auf den ersten Blick vielleicht ja. Beim zweiten jedoch stellen wir fest, dass er sehr wohl eine bekommen hat. Die Tatsache, dass der Vater auf seine Bitte hin – den Kelch an ihm vorübergehen zu lassen – "nicht" geantwortet hatte, war die Antwort. Nämlich den bitteren Kelch bis zur Neige zu leeren.Jede Entscheidung hat Folgen. Beziehe den HERRN in alle Entscheidungen mit ein. Und je mehr du dich an IHN klammerst, desto ruhiger wird deine Seele werden. Warum? Weil ER die Verantwortung für die Konsequenzen übernimmt, die aus einer Entscheidung resultieren die du mit IHM getroffen hast. Hab keine Angst, denn der HERR hat verheißen, dass sich seine mächtigen Engel um diejenigen lagern, die IHN fürchten ... und sie werden Rettung erfahren. (Psalm 34,8)DAS wünsche ich uns allen. GOTT mit uns!

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Andacht

"Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, freundlich. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil, segnet, weil ihr dazu berufen seid, Segen zu erben." (1. Petr. 3, 8-9)Vor einiger Zeit las ich folgenden interessanten Satz:"Wenn du dich rächst, bist du für einen Moment glücklich. Wenn du vergibst, dein ganzes Leben lang."Kaum jemand wird dieser Aussage widersprechen. Wir wissen dass Vergebung der bessere Weg ist ... und dennoch zeigt der Alltag stets auf's neue, wie schwer das fällt. Sind wir immer geduldig, immer sanftmütig und immer Herr über unser Verhalten und unsere Reaktionen? Wer könnte von sich behaupten, in jeder Lage vollkommen selbstbeherrscht zu sein, und stets so zu handeln, wie Christus es tun würde? Liegt nicht genau hier der Has im Pfeffer? Theoretisch können wir das alle, doch zwischen Theorie und Praxis passen manchmal ganze Welten – und wir erleben, wie die Praxis uns leider noch viel zu oft einholt.Was tust du, wenn du ungerecht behandelt wirst?Was tust du, wenn dir etwas in die Schuhe geschoben wird womit du nichts zu tun hast?Was tust du, wenn dir der Führerschein entzogen wird, obwohl du völlig normal gefahren bist, jedoch das Radargerät defekt war?Wir könnten noch tausend Dinge aufzählen die uns im täglichen Leben begegnen. In dieser Welt ist Ungerechtigkeit an der Tagesordnung ... und das macht auch vor uns nicht Halt. An genau dieser Stelle möchte ich unsere Gedanken umlenken. Lasst uns auf jemanden blicken, dem Ungerechtigkeit täglich begegnete. Es ist niemand geringeres als Jesus. Kaum ein Tag, an dem die religiösen Führer ihm nicht nachstellten. Mit listigen Fangfragen wollten sie ihn zu Fall bringen, und suchten unaufhörlich nach Möglichkeiten, ihm das Leben zu erschweren. Ganz besonders aber in seinen letzten Stunden, denn hier erlebte unser Erlöser enorm viel Leid und Ungerechtigkeit. Der Verrat durch Judas ... die Anhörung im Haus des Hohepriesters mit korrupten Zeugen ... die heftigen Anklagen vor Pilatus die jeglicher Grundlage entbehrten ... die schmerzvollen Peitschenhiebe, die Dornenkrone uvm. Ist dir in diesem Zusammenhang etwas aufgefallen? Nicht ein Widerwort von Jesus. Bereits Jahrhunderte zuvor prophezeite Jesaja, wie Jesus dem ganzen begegnen würde: "Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf." (Jes. 53,7)Ja, er ertrug es schweigend in aller Stille. Keine Rachegedanken, kein Hass im Herzen, kein böses Wort. Ganz im Gegenteil. Am Kreuz rief er: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"Vielleicht befindest du dich gerade in solch einer Situation, wo dir jemand Unrecht getan hat oder tut. Vielleicht bist du wütend und überlegst wie du es ihm heimzahlen kannst. Dann möchte ich dich von Herzen ermutigen, auf Jesus zu schauen. All das was er gelitten hat, war für Dich und mich. Mein geschätzter Freund, wir haben verdient, was ER bekommen hat. Darüber sollten wir öfters nachdenken.Nimm dir täglich Zeit, um über die letzten Stunden Jesu' nachzusinnen. Das Kreuz ist die höchste Schule, um Demut und Vergebung zu lernen. Dort verlieren Rache, Hass, Wut und alle bösen Gedanken nach und nach ihre Macht, bis sie schließlich ganz verschwinden. Nimm dir Zeit, richte deine Augen auf's Kreuz, und blicke ins Angesicht Jesu. Dort wirst du erkennen, wie Tränen unbegreiflicher Liebe zu DIR, seine gezeichneten Wangen hinabrinnen.Wie sehr hat ER um unseretwillen gelitten? Mein Freund, er litt auch für den, der dir Unrecht getan hat. Ja, für ihn litt er sogar besonders, weil er schon lange im voraus sah, wie Satan die Menschen durch Hass, Wut, Zorn und Groll unter seine Kontrolle bringen möchte. Bete für deinen Feind ... bete für den der dir Unrecht tut, denn er braucht Jesus sehr. Ob es ihm bewusst ist oder nicht, spielt erstmal keine Rolle. Aber solange es DIR bewusst ist, kannst du für ihn beten. Was die immense Kraft des Gebets anbetrifft, bedarf es an dieser Stelle keiner weiteren Worte. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes, wahre Wunder erleben. Die edelste Form einen Feind zu besiegen, ist die, ihn zum Freund zu machen. Was bei den Menschen völlig unmöglich scheint, ist für GOTT ein "Kinderspiel." Und wenn dein Feind GOTTES Angebot der Gnade bis zum Ende ablehnt, wird der HERR von ihm Rechenschaft fordern. In seiner berühmten Bergpredigt forderte Jesus nicht nur dazu auf unsere Feinde zu lieben und für sie zu beten, sondern lebte diese Worte selbst – bis zum letzten Atemzug. Spätestens am Kreuz wirst du es erkennen. Und wie befreiend das tatsächlich ist, können die schönsten Worte nicht beschreiben. Umso mehr sollten wir uns danach sehnen, es zu erleben.Möge der HERR uns bei diesem Schritt ganz besonders helfen.

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"Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf IHN hat mein Herz vertraut, und mir wurde geholfen." (Psalm 28,7)Der folgende Text wurde 1946 in Stalingrad bei Aufräumarbeiten in verschütteten Kellern gefunden. Er befand sich in der Brieftasche eines unbekannten toten deutschen Soldaten, der ihn 1943 wohl selbst geschrieben hatte. Ein bei den Arbeiten eingesetzter Kriegsgefangener, nahm das Blatt an sich, und brachte es 1953 mit nach Deutschland. Auf dem Papier war folgendes zu lesen:"Erscheinen meines GOTTES Wege,mir seltsam rätselhaft und schwer,und gehen Wünsche, die ich hege,still unter in der Sorgen Meer.Will trüb und schwer der Tag verrinnen,der mir nur Schmerz und Qual gebracht,so darf ich mich auf eins besinnen:dass GOTT nie einen Fehler macht.Wenn über ungelösten Fragen,mein Herz verzweiflungsvoll erbebt,an GOTTES Liebe will verzagen,weil sich der Unverstand erhebt,dann darf ich all mein müdes Sehnen,in GOTTES Rechte legen sacht;und leise sprechen unter Tränen:dass GOTT nie einen Fehler macht.Drum still mein Herz und lass vergehen,was irdisch und vergänglich heißt,im Lichte droben wirst einst sehen,dass gut die Wege, die er weist.Und müsstest du dein Liebstes missen,ja ging’s durch kalte, finstre Nacht,halt fest an diesem sel’gen Wissen:dass GOTT nie einen Fehler macht!"Was für ein bemerkenswerter Glaube! Wenn es uns gut geht und im Leben die Sonne scheint, ist's leicht dahergesagt: GOTT macht keine Fehler.Doch können wir das auch in schweren Zeiten, wenn Not, Elend und Trübsal uns zu erdrücken scheinen, mit vollster Überzeugung sagen? Das "Schönwetterchristentum" hat absolute Hochkonjunktur. Jesus hat unzählige Fans auf diesem Planeten – doch wo sind seine Nachfolger? Woraus resultiert dieser Zustand? Könnte es vielleicht an einer gleichgültigen Oberflächlichkeit in Bezug auf den praktizierenden Glauben liegen?Könnte es aber auch sein, dass die große Masse der christlichen Welt sich mit einer rein äußeren Form von Religiosität zufrieden gibt?Oder könnte vielleicht auch das zutreffen, was Jesus in Matthäus 15,8 sagte: "Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir ..."Mit Sicherheit tragen all diese Faktoren dazu bei, dass das Christentum heute DAS ist, was wir sehen und erleben. In 2. Timotheus 3,5 äußert sich Paulus sehr besorgniserregend in Bezug auf die Endzeit: "Sie geben sich zwar einen frommen Anschein, aber von der Kraft GOTTES, die sie so verändern könnte, dass sie wirklich ein frommes Leben führen würden, wollen sie NICHTS wissen. Von solchen Menschen halte dich fern!"Radikal, ehrlich und geradeaus auf den Punkt gebracht. Leider ist genau das der Zustand der heutigen Christenheit. Mein Freund, gib dich nicht mit einem "oberflächlichen, kraftlosen Jesus" zufrieden. ER lebt! ER wirkt! ER liebt dich! All das ist pure Realität! Sehnst du dich nicht auch nach diesem erhabenen, souveränen GOTT in deinem Leben? Denkst du Glaube ist was theoretisches? Nein, nicht im geringsten! Etwas praktischeres kann es kaum geben. Durch eine lebendige Beziehung zu unserem Erlöser, werden wir Seine wahre Kraft in unserem schwachen Leben deutlich spüren. Glaube, Hingabe und Vertrauen, bilden die Säulen einer echten, lebendigen Beziehung zu Jesus. Glaubst du wenn du betest? Vertraust du seinen Verheißungen?Dann beginne, Theorie mit Praxis zu vereinen. Nimm den HERRN beim Wort. Und wenn er zu dir sagt: "Fahr hinaus wo es tief ist, und wirf dein Netz zum Fang aus! ... dann tu es, auch wenn jegliche Logik und sämtliche Fakten dagegen sprechen. Tu es im festen Vertrauen, so wie Petrus ... "Aber auf DEIN Wort hin HERR!"Dann wirst du GOTTES Kraft erleben – und der Schein der Frömmigkeit wird weichen. DAS ist es, was die Bibel echte, lebendige Beziehung nennt.

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Andacht

"Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen." (Matth. 18, 2-3)Welch tiefgreifende Botschaft auf dem Andachtsbild. Einfache Worte ... doch von großem Gewicht.Werdet wie die Kinder, sagte Jesus. In diesem Zusammenhang gibt es etwas interessantes zu beobachten. Kinder schauen auf Erwachsene – und möchten werden wie sie.Erwachsene schauen auf Kinder – und wünschen sich manchmal diese "unbeschwerte" Zeit zurück. Jesus appelliert und ermutigt uns, so zu werden wie sie. Doch:Wie sind Kinder (im Regelfall)?Worin sind sie uns um Meilen voraus?Welche ihrer Wesenszüge möchte GOTT auch in uns wiederfinden?Was können wir von ihnen lernen?Lasst uns an dieser Stelle ein paar konkrete Eigenschaften von Kindern betrachten ... und darüber nachdenken.1. Vertrauen:"Kindliches Vertrauen." Diesen Ausdruck kennen wir alle. Und das nicht ohne Grund. Kinder vertrauen oft viel unbefangener als Erwachsene.Während wir jede Möglichkeit abwägen, Risiken analysieren und uns Sorgen über das machen, was vielleicht passieren könnte, schenken Kinder ihr Vertrauen oft mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit.2. Vergebungsbereitschaft:Streit ist oft nach wenigen Minuten wieder vergessen, und sie sind nicht nachtragend. Kaum haben sie sich versöhnt, spielen sie wieder miteinander, als wäre nichts gewesen.Wir Erwachsene hingegen halten oft an Verletzungen fest, obwohl wir selbst jeden Tag von GOTTES Vergebung leben. Gerade darin können Kinder uns ein beschämendes Vorbild sein.3. Grenzenlose, lebendige Vorstellungskraft:Wie ist das, wenn wir GOTT um große, nahezu unmögliche Dinge bitten? Ist es nicht so, dass wir uns durch unseren Kleinglauben oft selbst im Wege stehn? Wir können uns nicht vorstellen, dass genau DAS geschehen wird.Anders bei Kindern. Ihre Vorstellungskraft reicht bis ins "unendliche." Ganz gleich wie groß die Hürden auch erscheinen – in ihren Gedanken ist fast nichts unmöglich. Vielleicht möchte GOTT auch uns wieder ein Stück von diesem kindlichen Vertrauen schenken. Den Glauben, dass für ihn nichts unmöglich ist.4. Einfachheit/Schlichtheit:Kinder brauchen oft nur wenig, um glücklich zu sein. Ein kleiner Stock wird zum Schwert, ein Karton zum Schloss und eine Pfütze zum größten Abenteuer.Wir Erwachsene dagegen suchen Erfüllung häufig an falschen Stellen, obwohl wir wissen, dass wahre Zufriedenheit nicht aus Überfluss, sondern aus einem dankbaren Herzen erwächst.5. Lernbereitschaft:Kinder haben keine Scheu, etwas nicht zu wissen. Sie stellen Fragen, hören zu, lassen sich korrigieren und freuen sich, wenn sie etwas Neues lernen.Genau diese Haltung verlieren viele Erwachsene. Sie empfinden Korrektur oft als Angriff, statt sie als Chance zum Wachsen anzunehmen.6. Abhängigkeit:Kinder wissen, dass sie auf ihre Eltern angewiesen sind. Sie schämen sich nicht, Hilfe anzunehmen, sondern rechnen ganz selbstverständlich damit, versorgt zu werden.Wir Erwachsene dagegen machen Unabhängigkeit häufig zum Ideal – obwohl die Bibel uns lehrt, dass wahre Stärke nicht in unserer Selbstständigkeit, sondern in unserer völligen Abhängigkeit von GOTT liegt.7. Unvoreingenommenheit:Kinder haben die wunderbare Fähigkeit, Menschen ohne "Schubladen" zu begegnen. Sie sehen nicht zuerst ihren Besitz, ihren Titel, ihre gesellschaftliche Stellung ... nein, sie sehen den Menschen selbst.Wir Erwachsene hingegen lassen uns nicht selten von Vorurteilen und Äußerlichkeiten leiten, wodurch wir den ungetrübten Blick – den GOTT sich auch für uns wünscht – verlieren.

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Andacht

"Als er aber auf dem Ölberge saß, traten seine Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird dieses sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?" (Matth. 24,3)Kaum eine Frage beschäftigt die Menschheit so sehr wie diese: Wann wird das Ende der Welt kommen? Genau das wollten auch die Jünger von ihrem Meister wissen. Sie baten Jesus um Aufklärung – und bekamen eine ausführliche Antwort. Doch bevor er Kriege, Naturkatastrophen oder anderen Zeichen erwähnte, deutete er gezielt auf einen ganz bestimmten Punkt. Was sagte er als Erstes? Nun, das lesen wir in Matthäus 24,4: "Seht zu, das euch niemand verführe!"Doch jetzt kommt das interessante. Zur Tatsache, dass er genau dieses Zeichen als erstes erwähnt, kommt noch hinzu, dass er es mehrfach wiederholt. Warum?Weil es von enormer Bedeutung ist, besonders im Kontext der finalen Endzeit. Mit wehmütigem Blick schaute er auf jene Zeit, weil ihm kaum eine andere Gefahr so große Sorgen bereitete, als die gewaltige Macht der Verführung. ER wusste genau was sich in der Endzeit abspielen wird. Satans "Drehbuch" dafür, war ihm weder verborgen, noch unbekannt. Er sah, wie gewaltige Mächte der Verführung auftreten werden, um die Menschheit hinters Licht zu führen, damit sich ja niemand zum HERRN bekehrt.Heute – 2000 Jahre später – befinden wir uns faktisch in der Endzeit. Können wir – von alledem was Jesus sagte – etwas erkennen? Ist vielleicht hier und dort der ein oder andere Trend in Richtung Verführung zu verzeichnen? Ist es wirklich so wie Jesus es prophezeite? Nun Freunde, sogar der ahnungsloseste, gutgläubigste und naivste Mensch der Welt kann das deutlich erkennen. Noch nie gab es eine Zeit, in der die Verführung so mächtig, dreist und unverfroren auftrat, wie es heute der Fall ist. Und wo findet Verführung statt? Auf allen Ebenen! Überall! Doch auf geistlich-religiöser Ebene, arbeitet Satan am stärksten. Um nur ein Beispiel zu nennen: Heute gibt es zahllose Menschen, die sogenannte "spirituelle Erfahrungen" machen ... und es automatisch GOTT zuordnen, ohne anhand der Bibel zu prüfen, ob das auch wirklich sein kann. In der charismatischen Bewegung – die heute bereits 700-800 Millionen Anhänger verzeichnet – ist dieses Phänomen sehr stark verbreitet. Doch Jesus hat davor gewarnt. Lass dich nicht auf sowas ein! Prüfe anhand der Bibel – und lass dich nicht von jedem Geist betören und bezirzen. Der falsche Geist ist ohne weiteres in der Lage, Dinge zu tun, die den Anschein erwecken als wären sie von GOTT. Äußerst gefährlich! Warum ist der Feind mit seinen Verführungskünsten so erfolgreich?Nun Freunde, genau an diesem Punkt müssen wir aufmerksam werden. Prägen wir uns das Folgende tief ein, und verlieren wir es nie aus den Augen: Der Feind setzt vor allem auf einen Hebel: Emotionen und Gefühle.Unser einziger Schutz ist GOTTES Wort. Nichts anderes. Egal wie gut sich etwas anfühlt, egal wie gut sich etwas anhört, egal wie einleuchtend, glaubwürdig und überzeugend es auf dich wirken mag ... der Prüfstein dafür muss GOTTES Wort sein. Steht meine Erfahrung im Widerspruch zur Schrift, muss ich sie verwerfen.In einer Gesellschaft wie der heutigen, deren Credo lautet: "Wahr ist das, was sich für mich richtig anfühlt," hat die postmoderne Denkweise bereits tiefe Wurzeln geschlagen, weshalb Verführung nur noch ein Kinderspiel ist.Wusste Jesus das? Aber natürlich! Noch nie war in der Gesellschaft solch eine Dekadenz zu beobachten, wie es heute der Fall ist. Mein geschätzter Freund, nicht alles was glänzt ist Gold. Reines Gold findest du nur in der Heiligen Schrift. Lasst uns gemeinsam zu leidenschaftlichen Goldgräbern werden, die voller Hingabe und Eifer, nach dem kostbarsten Schatz aller Schätze suchen. Jesus steht vor der Tür. Die Zeichen der Zeit sprechen Bände! Es geht nach Hause! Wollen wir uns dafür vorbereiten?Der HERR helfe uns dabei.

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"... Achtet darauf, dass niemand sich selbst von GOTTES Gnade ausschließt! Lasst nicht zu, dass aus einer bitteren Wurzel eine Giftpflanze hervorwächst, die Unheil anrichtet ..." (Hebr. 12,15)Vor einiger Zeit wurde ich Zeuge einer interessanten Situation im Straßenverkehr. In meinem Rückspiegel tauchte plötzlich ein Auto auf, dessen Fahrer es wohl ziemlich eilig hatte. Nicht genug dass er dicht auffuhr, riss er dazu noch das Auto ganz nervös von einer Seite zur anderen. Bereits nach wenigen Augenblicken zog er zum Überholen raus, trat kräftig auf's Gaspedal ... ein heller Blitz ... und das war's. In diesem Moment wurde er stolzer Besitzer eines wunderschönen Porträts, bei untergehender Sonne am Lenkrad seines Flitzers.Doch nun kommt das interessante, was mich persönlich zum nachdenken brachte – und gleichzeitig dazu bewog, diese Andacht zu schreiben.Was war die unmittelbare Reaktion des Fahrers auf den Blitz? Natürlich klar: Er bremste sofort. Eine ganz normale, aus einem Schreckmoment heraus resultierende Reaktion. Genau an diesem Punkt jedoch, stellte sich mir unweigerlich die Frage: Welchen Nutzen hatte er davon? Sein Bremsen kam definitiv zu spät ... was mich zu einem sehr wichtigen Gedanken aus geistlicher Perspektive führte. Wie ist das mit der Gnadenzeit, in der wir heute noch leben? Alle Menschen sind Sünder, sagt die Schrift in Römer 3. Sie "rasen" völlig unbeirrt durch ihr Leben, tun und lassen was ihnen recht scheint – und leben so, wie es ihnen gerade passt. Das ist der normale Lauf in dieser Welt – jeder tut was ihm gefällt. Doch der HERR weiß – und sieht das. Deswegen klopft und klopft er immer wieder an unsere Herzenstür, um uns aus diesem Dilemma der Hast, Eile und Rastlosigkeit zu befreien. Er bittet, ja, er ringt um Dein und mein Leben. Du bist ihm nicht egal. Was aber tun wir, wenn wir seine Stimme hören und seinen Ruf vernehmen? Rasen wir unbeirrt daran vorbei, oder bleiben wir stehn und halten inne?GOTT ruft nicht nur einmal im Leben. Nein, er tut es mehrmals. Immer und immer wieder. ER hat unbegrenzte Möglichkeiten uns anzusprechen. Durch Träume, durch Mitmenschen, durch bestimmte Situationen und Umstände, durch unser Gewissen uvm. Freunde, GOTT ist nicht limitiert. Entscheidend dabei ist nur eines: Halte ich an ... oder flitze ich unbeirrt vorbei mit den Worten: "Jesus, ich hab's eilig ... hab grad keine Zeit!"Noch ist Zeit der Gnade. Doch die Bibel sagt dass sie nicht ewig währt, und warnt uns davor, ihr gedankenlos und ignorant gegenüberzustehn.Eines Tages macht es "Blitz" – und die Gnadenzeit ist beendet. Dann nützt es nichts mehr, auf die Bremse zu treten.Meine geschätzten Freunde, GOTT wirbt immer und immer wieder um uns. Lasst uns seinen Ruf nicht ignorieren – und erst recht nicht auf die lange Bank schieben. Jeder Ruf ist eine einmalige, wunderbare Chance! Gleichzeitig kann es aber auch die letzte sein. Nicht etwa weil Jesus keine "Lust" mehr hat dich zu rufen ... nein, viel tragischer. Im Leben eines Menschen kann jederzeit der Punkt kommen, an dem er sich so sehr von GOTT entfernt – und der Welt genähert hat – dass er seine Stimme nicht mehr vernehmen kann. Das Herz ist gegenüber dem Rufen und Wirken des Heiligen Geistes verschlossen. Nicht auszumalen was für eine Tragödie das wäre.Möge der HERR uns ernsthaft davor bewahren, und uns mit Weisheit ausrüsten, damit wir rechtzeitig auf die Bremse treten ... nicht erst dann, wenn es zu spät ist.Das ist es, was ich Dir und mir von Herzen wünsche.

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"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit IHM gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde NICHT dienen." (Röm. 6,6)Vor einiger Zeit, las ich folgenden interessanten Satz:"Viele lehnen das Evangelium ab, weil es ihre Sünden rügt."Wenn ich dich fragen würde, womit Sünde zu vergleichen ist – was würdest du antworten? Mit einem tödlichen Gift ... einem heimtückischen Virus ... oder vielleicht mit unbändigen, zerstörerischen Flammen? So treffend diese Bilder auch sein mögen, doch reichen sie bei Weitem nicht aus, um das wahre Wesen der Sünde angemessen zu beschreiben. Sünde sprengt jeden Vergleich. Sie ist das personifizierte Unheil. Ihre Natur ist durch und durch bösartig, und an ihrem Baum wachsen nur Früchte des Verderbens. Wer sich ihr naht, naht sich dem Tod. Dem Tod auf Raten. Die Bibel sagt uns, dass Sünde Trennung von GOTT ist. Absolute Trennung. Diese Trennung kann der Mensch durch nichts aufheben. In Römer 6 spricht Paulus ausführlich über dieses Thema. Dort bringt er auch unmissverständlich zum Ausdruck, was der Sünde Sold ist ... nämlich der finale Tod ... womit das Schicksal der Menschheit besiegelt wäre. Oder etwa nicht? Dank sei unserem Heiland und Erlöser Jesus Christus in alle Ewigkeit, für seine unbezahlbare Gabe – die Gabe des ewigen Lebens. Vor 2000 Jahren hat er auf Golgatha bewiesen, dass Liebe die stärkste existierende Macht ist. Ja, sie übertrifft einfach alles ... auch die Macht des Todes. Es war Seine Liebe die ihn dazu bewog, die Folgen des größten Fehltritts der Menschheit – der Sünde – auf sich zu nehmen. Nehmen wir uns heute noch Zeit, um in aller Stille darüber nachzusinnen? Bewirkt die Tatsache, dass der "Lohn" für unsere Taten auf die Schultern unseres geliebten Erlösers gelegt wurde, überhaupt (noch) etwas in uns? Sein Ruf am Kreuz: "Mein GOTT, mein GOTT, warum hast du mich verlassen!?" war Ausdruck tiefsten Schmerzes. Unvorstellbar, wie Jesus gelitten hat! Plötzlich wurde es dunkel um ihn. Niemand mehr da der ihn tröstete, ihm einen Schluck Wasser anbot oder ihm den Kopf stützte, den er kaum noch halten konnte. Allein hing er nun dort am Kreuzesstamm. Im Buch "Intellekt, Charakter & Persönlichkeit II" von Ellen White, schreibt sie auf Seite 117: "Jesus, der leidende, unschuldige Mensch auf Golgatha, verspürte die Trennung, die durch die Sünde zwischen den Menschen und GOTT entsteht, in ihrer ganzen Gewalt. Die Mächte der Finsternis drückten ihn nieder."Der Sünde Sold ist nichts anderes, als ein einsamer, verlassener und grausamer Tod. Genau DAS hat unser Erlöser erlebt. Er litt und war Gehorsam bis in den Tod. ER kennt die Folgen der Sünde, das unerträgliche Leid, obwohl er nie gesündigt hat. Und weil er es selbst durchgemacht hat, möchte er uns davor bewahren. Erlösung ist keine Befreiung des Menschen in ... sondern von seiner Sünde ... was ein gewaltiger Unterschied ist (Matth. 1,21) In Römer 6 spricht Paulus von der Neugeburt, also dem neuen Leben in Christus, und bringt es mit folgenden Worten auf den Punkt: "... damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen."GOTT möchte uns rausholen aus diesem Gefängnis des Selbstbetrugs. Sünde ist der übelste, schlimmste und tödlichste Feind der Menschheit. Ein Feind der nur ein Ziel hat: Unseren ewigen Tod.Mein Freund, reiche Jesus die Hand. Er kennt den wahren Schmerz der Sünde – die Trennung von Himmel – und sehnt sich danach dir zu helfen, damit dir dieses Leid erspart bleibt. Möchtest du diese Neugeburt erleben ... die Kraft GOTTES, welche die Macht der Sünde in dir immer mehr und mehr bricht? Dann vollziehe den schönsten Tausch deines Lebens. Du gibst Jesus dein Herz – ER gibt dir ein Neues, ewiges Leben.Der HERR helfe uns dabei.

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"Du sollst den HERRN, deinen GOTT, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand."(Matth. 22,37)Wenn dich heute jemand fragen würde, was für dich als Christ den absoluten Mittelpunkt deines Lebens bildet, würdest du vermutlich antworten: "Jesus Christus." Und genau so sollte es auch sein. Denn schließlich sind wir deshalb Christen, weil wir uns für Christus entschieden haben. Doch jetzt kommt die entscheidende Frage: Ist Jesus tatsächlich der Mittelpunkt unseres Lebens – oder nur der Mittelpunkt unseres Glaubensbekenntnisses? An diesem Punkt möchte ich uns dazu ermutigen innezuhalten, und uns einer ehrlichen, kritischen Selbstprüfung zu stellen.Ist Jesus tatsächlich der Mittelpunkt deines Lebens?Was bedeutet Mittelpunkt überhaupt? Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Du bist ein junger Mann und hast dich frisch verliebt. Was passiert jetzt? Ganz klar, deine "Angebetete" rückt plötzlich ins Zentrum deines Lebens. Fortan ist sie der absolute Dreh- und Angelpunkt für dich. Du beginnst alles nach ihr auszurichten, da sie jetzt in jeder Hinsicht Vorrang hat. Ob es dein Urlaub ist den du nach ihr richtest, deine Termine, deine Freizeit ... ganz gleich was es ist, sie bildet nun das Zentrum deiner Existenz. Fällt es dir schwer, all diese Dinge zu tun? Nein! Und warum nicht? Weil sie die bedeutendste Person deines Lebens geworden ist – und deine Liebe zu ihr dich dazu bewegt.Wenden wir unseren Blick wieder auf Jesus. Wie verhält es sich mit unserer Beziehung zu IHM? Befindet sie sich auf gleichem Niveau bzw. entspricht sie der gleichen Qualität wie das eben geschilderte Beispiel? Wenn unsere Liebe zu Jesus echt ist und von Herzen kommt, werden wir uns dann nicht von selbst danach sehnen, IHN durch unseren Lebenswandel zu verherrlichen? Ist das nicht die natürlichste Konsequenz des Bundes den wir mit IHM geschlossen haben? Sein Wort wird dann nicht länger nur eine Richtschnur oder Orientierungshilfe sein, nein, es wird zum absoluten Lebenselixier. Mit vollem Eifer wirst du nach Seinem Willen fragen, in der Schrift forschen und die Wahrheit suchen, weil du erkannt hast, dass es für dein Leben nichts Wertvolleres und nichts Besseres gibt.Doch jetzt zurück zu unserer kritischen Selbstprüfung. Bin ich tatsächlich so wie ER? Lebe ich so wie ER gelebt hat? Du magst jetzt vielleicht den Einwand erheben: "Also ... es ist ja toll wie Jesus gelebt hat ... aber wir Menschen können das nicht." Sicher? In 1. Joh. 2,6 sagt uns die Schrift: "Wer sagt, dass er in IHM bleibt, der soll so leben, wie ER gelebt hat."Und wie lebte Jesus? Das können wir in den Evangelien klar erkennen. Sein ganzes Leben war eine einzige Hingabe an GOTT und seine Mitmenschen. Würde der HERR dich zu etwas auffordern was du niemals schaffen kannst? Natürlich nicht. Doch Freunde, an dieser Stelle möchte ich eine Sache deutlich betonen: Aus eigener Kraft werden wir es garantiert nicht schaffen. Darum, wie im Andachtsbild zu lesen: "Focus on Jesus!" Nur so wird es funktionieren! Durch Seine Kraft, werden wir zu Menschen nach Seinem Wohlgefallen. Menschen, die so leben wie ER gelebt hat. Selbstlos, barmherzig, voller Mitgefühl und voller Liebe. Durch Seine Kraft werden wir IHM fortwährend ähnlicher – wodurch Sein Charakter immer mehr Gestalt in uns annimmt. Doch das geschieht nicht zufällig und von ungefähr. Ist Jesus wirklich der absolute Mittelpunkt ... der Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben? Leider steckt oft noch viel zu viel Welt in uns – weswegen wir immer wieder straucheln und scheitern. Wir lieben diese Welt mit ihrem sündigen Charakter – und genau DAS ist das Problem. Darum möchte ich uns zu dieser aufrichtigen, selbstkritischen Prüfung unseres Herzens ermutigen. Nicht, damit wir am Ende entmutigt und niedergeschlagen über unsere eigene Schwachheit zurückbleiben, sondern damit uns gerade diese Erkenntnis dazu führt, uns von ganzem Herzen Jesus zuzuwenden.Es gehört zu GOTTES "Spezialgebiet," aus schwach, stark zu machen. Doch gibt es eine wichtige, unabdingbare Voraussetzung dafür: Ich muss meine Schwachheit erkennen – und sie IHM bekennen. In 2. Kor. 12,9 sagt der HERR zu Paulus: "... denn meine Kraft ist gerade in den Schwachen mächtig!"Oft haben wir schon gehört, dass wir so zu Jesus kommen können, wie wir sind. Unwürdig, voller Schmutz und Flecken – voller Kanten und Ecken. Stimmt das? Aber natürlich! Doch es ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist mindestens genauso wichtig – wird jedoch von vielen gekonnt ausgeblendet. Was aber ist die andere Hälfte? Nun, es ist die Tatsache, dass wir nicht so bleiben können wie wir sind. Worin jedoch lässt sich einer der Hauptgründe für das gekonnte Ignorieren der zweiten Hälfte finden? Ganz einfach: In der satanischen Irrlehre der Allversöhnungstheorie.Was sagt diese Lehre? Nichts weiter, als dass GOTT – weil er Liebe ist – am Ende alle retten wird. Und wohin führt diese fatale Irrlehre? Hier schließt sich der Kreis, weil sie eben genau dazu führt, dass man die zweite Hälfte der Wahrheit gekonnt ausblendet ... was widerum zur Folge hat, dass der Mensch sich in seinem katastrophalen Zustand der Sünde wohlfühlt, und nicht das geringste Bedürfnis nach Reue, Vergebung und Heilung verspürt. Wenn wir Jesus aufrichtig lieben und ER zum absoluten Mittelpunkt unseres Lebens geworden ist, dann, meine geschätzten Freunde, entsteht in uns eine tiefe Sehnsucht nach Heiligung, weil uns die Sünde mit jedem weiteren Schritt zu Jesus hin, immer abscheulicher erscheint.Lege deinen Focus GANZ auf Jesus – und dein Leben wird eine erstaunliche Wendung nehmen, die du NIE bereuen wirst. Garantiert!Der HERR helfe uns dabei.

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Andacht

"Am Anfang schuf GOTT Himmel und Erde."(1. Mose 1,1)Was für ein gewaltiges Bild aus GOTTES Schöpfung! Es gibt Momente, in denen man einfach innehalten muss, weil Worte kaum beschreiben können was die Augen sehn. Alles ist so majestätisch, so beeindruckend, so vollkommen echt. Da bleibt einem nur noch das Staunen. Wusstest du, dass viele technische Errungenschaften einfach Kopien aus der Natur sind? Der Mensch beobachtet, analysiert, lernt – und kopiert dann die kongenialen Muster aus GOTTES wunderbarer Kreation. D.h. er bedient sich bereits vorhander Methoden, Techniken usw.Woraus aber schuf der HERR? Hat er sich auch bereits vorhandener Dinge bedient? Definitiv nein. Die Bibel sagt, ER schuf aus dem Nichts. ALLEIN durch sein Wort. In Psalm 33,9 lesen wir: "Denn wenn er spricht, so geschieht's; wenn er gebietet, so steht's da."Wenn GOTT also in der Lage ist, aus NICHTS, einfach etwas zu schaffen, dann würde ich mal sagen ... ziemlich heftig, oder? Probier mal Spaghetti aus NICHTS zu kochen. Keine Nudeln, kein Wasser, kein Salz, kein Öl ... einfach nichts. Viel Erfolg dabei! Wenn also GOTT aus dem nichts, so gewaltige Dinge hervorrufen kann, glaubst du dann nicht dass er auch Dir, in jeder Situation, in allen Lebenslagen ... ja, weit über all das hinaus was du dir überhaupt vorstellen kannst ... helfen kann? Und sei gewiss: ER macht keine halben Sachen. Wenn ER etwas anpackt, dann hat das Hand und Fuß. GOTT "repariert" oder "saniert" keine zerbrochene Herzen ... nein, ER schafft sie völlig neu! Bei IHM gibt es keine Oberflächlichkeit. Wusstest du, dass er auch Dich neu schaffen kann? Vielleicht denkst du jetzt ... "bringt alles nichts, bin ja eh ein Sünder, ein Lügner, ein Betrüger, ein Egoist"... oder sonst was. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du so weit von GOTT entfernt bist, dass man es bereits in Lichtjahren messen kann. Dann kann ich dir eines versprechen: Wenn du es von ganzem Herzen möchtest, wenn deine Sehnsucht danach echt und tief ist, wird GOTT dir ein neues Herz schenken. Ein Herz nach seinem Wohlgefallen. Schließlich hat er es in der Schrift verheißen, u.a. in Hesekiel 36,26: "Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben."Ja Freunde, auf diesen Tag wartet Jesus voller Sehnsucht. Den Tag, an dem du die Ampel für ihn auf grün schaltest, damit ER sein Werk in Dir beginnen kann. Und sei gewiss, er wird es auch wunderbar vollenden, da er es in Philipper 4,6 verheißen hat: "... weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi."Ganz gleich wie aussichtslos deine Situation erscheinen mag, oder wie fern dir GOTT gerade vorkommt – wenn du innehältst, die "Tür" hinter dir schließt und aufmerksam hinhörst, wirst du Jesu Einladung vernehmen: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." (Matth. 11,28)GOTT macht aus nichts – ALLES! Auch Dich kann ... nein, will er neu schaffen. Nicht reparieren oder flicken ... sondern gänzlich neu bilden, formen und gestalten.Möchtest du das auch? Zögere nicht mein Freund. Seit deiner Geburt ruft er dich ... und der heutige Tag bietet eine neue Gelegenheit, IHM zu antworten.Möge der HERR uns eine unstillbare Sehnsucht in unsere Herzen legen – und zwar nach IHM.

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Andacht

"Wenn ihr aber erkannt hättet, was das heißt: Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer ..."(Matth. 12,7)Als eine Frau eines Tages mit ihrer Freundin im Auto unterwegs war, fiel ihr ein alter Mann auf, der am Straßenrand auf einem kleinen Tisch ein paar Eier von seinen wenigen Hühnern anbot. Das Leben hatte tiefe Spuren an ihm hinterlassen. Seine von harter Arbeit gezeichneten Hände erzählten ganze Bände. Ebenso zeugte auch sein Körper von Jahrzehnten voller Mühsal und Entbehrung – so sehr, dass er nur noch in halb gebeugter Haltung stehen konnte. Die Frau hielt an, stieg aus, stellte sich direkt vor das Tischlein und fragte: "Für wieviel verkaufst du die Eier?"Der Verkäufer antwortete: "Ein Ei kostet 10 Cent Madame."Da sagte sie zu ihm: "Ich werde 6 Eier für 40 Cent nehmen, oder ich werde gehen."Der alte Mann erwiderte: "Nehmen Sie sie zum gewünschten Preis. Vielleicht ist das ein guter Anfang, weil ich heute noch kein einziges Ei verkaufen konnte."So nahm sie voller Genugtuung die Eier, ging davon und sonnte sich – innerlich triumphierend – im Glanz ihres Stolzes, den alten Mann mit ihrer vermeintlichen Geschäftstüchtigkeit überlistet zu haben. Sie stieg in ihr schickes Auto und fuhr mit ihrer Freundin in ein nobles Restaurant. Dort bestellten sie die edelsten Speisen und Getränke. Sie aßen ein wenig ... ließen jedoch etliches von dem was sie bestellt hatten einfach stehen. Ganz in ihr Gespräch vertieft, verloren sie jedes Zeitgefühl. Als ihnen schließlich bewusst wurde wie spät es bereits war, baten sie um die Rechnung. Das Essen kostete sie 122,- Dollar. Sie gab 150,- Dollar und sagte dem Besitzer des Restaurants, er soll das Rückgeld behalten. Dies mag für ihn ziemlich normal gewesen sein, aber sehr schmerzhaft für den armen Eierverkäufer.Manchmal frag ich mich, was bewegt den Menschen dazu, seine Macht zu zeigen wenn er von Bedürftigen kauft? Ich will mich nicht rühmen, denn oft genug hab ich selbst schon erlebt, wie schnell man in so eine Situation "reinrutschen" kann. Gerade wenn man sich in etwas ärmeren Ländern im Urlaub befindet. Du hältst einfach am Strassenrand, wo jemand vor seinem kleinen Tischchen steht um ein paar Gurken und Tomaten aus seinem Garten zu verkaufen. Wie oft dachte ich schon: "Der ist froh wenn er überhaupt was verkauft ... da kann ich mal schön feilschen."Freunde, ich bin dem HERRN unendlich dankbar, dass ich das heute – durch ein echtes Schlüsselerlebnis der Vergangenheit – nicht mehr tue. Ganz im Gegenteil. Aus einer Erfahrung, die ich vor Jahren mal von einer Schwester hörte, blieb mir ein Satz hängen. Sie sagte: "Mein Vater kaufte von armen Leuten einfache Waren zu hohen Preisen, obwohl er sie nicht brauchte. Sehr bewegt von diesem Handeln, fragte ich ihn warum er das mache?"Dann antwortete er:"Es ist Barmherzigkeit verpackt in Würde, mein Kind."Warum werden wir geizig bei denen, die unsere Großzügigkeit brauchen ... und großzügig bei denen, die unsere Freigebigkeit nicht brauchen?Mögen auch wir lernen, was es heißt Barmherzigkeit zu praktizieren. In einer Welt die zunehmend von Egoismus, Habgier und Selbstsucht geprägt ist, stumpft der Mensch immer mehr ab, frei nach dem Motto: "Was geht mich mein Nächster an?"Möge der HERR uns die Augen für die Not und das Leid unserer Mitmenschen öffnen, damit wir wahrhaftig zum Segen werden können. Denn wie lehrte es unser Heiland so schön: "Geben ist seliger als nehmen." (Apg. 20,35)Und DAS, sind gewiss keine leeren Worte. Der HERR wird mit seinem Segen nicht hinterm Berg halten, wenn wir sein Wort beherzigen und tun. Durch mein Schlüsselerlebnis (Urlaub in Rumänien) vor einigen Jahren, kann ich dir eines gewiss bezeugen: Die schönste Freude besteht darin, die Freude eines anderen zu sehen – und sich aufrichtig mit ihm zu freuen.Möge der HERR uns dabei helfen.

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Andacht

"Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen."(Matth. 18,3)Vielleicht fragst du dich gerade was für ein Bild das ist, bzw. was es mit der Andacht zu tun hat. Nun, hinter diesem Foto steckt nicht nur eine wahre, sondern gleichzeitig auch sehr inspirierende Geschichte. Auch wenn sie kurz ist, berührt ihre Botschaft dennoch zutiefst.Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Braydon, befand sich eine Mutter gerade bei ihrem wöchentlichen Einkauf im Walmart. Doch während sie mit dem Jungen durch die riesigen Gänge gemütlich umherstreifte, bemerkte sie nicht, dass dieser plötzlich weg war. Sie rief ... doch vergebens. Dann schaute sie sich zwischen den Regalen um, aber auch dort war er nirgends. Als sie merkte dass er nicht mehr zu finden war, lief sie eilends zur Information um ihn ausrufen zu lassen. Dort angekommen, ließ sie ihren Blick für einen kurzen Moment nochmal zum Ausgang schweifen – worauf sie augenblicklich "erstarrte." Was sahen ihre Augen? Ihr Junge kniete vor einer großen Tafel mit Bildern und Namen von vermissten Kindern. Sofort rannte sie rüber zu ihm. "Braydon, wo warst du, ich hab dich überall gesucht?" Darauf der Junge: "Mama, ich weiß dass GOTT alle diese vermissten Kinder wieder gesund nach Hause bringt. Deswegen bin ich hier, um für sie zu beten."Was für ein schöner, echter, ungefärbter Glaube! Erinnert mich ein Stückweit an die Begebenheit mit dem 12-jährigen Jesus im Tempel, der seiner Mutter – die ihn tagelang verzweifelt gesucht hatte – zur Antwort gab (frei formuliert): Es gibt wichtigeres als irdische Belange. Muss ich nicht dort sein wo mein Vater ist ... in enger Verbindung mit ihm? War nicht genau DAS auch Braydon's Herzenswunsch? Durch Gebet in die Gegenwart GOTTES treten, um etwas zu tun, das weit wichtiger ist als einkaufen oder sonstige irdische Belange. Jesus sagte: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!"Wie die Kinder werden? Was meinte er damit? Hier müssen wir natürlich aufpassen, dass wir "kindlich" nicht mit "kindisch" verwechseln. Letzteres hat er bestimmt nicht gemeint. Kinder haben ein gesundes, ungetrübtes und starkes Vertrauen. Zweifel kennen sie nicht. Sie wissen, dass ihre Eltern immer für sie da sind, dass sie jeden Tag zu Essen und Trinken haben, jeden Abend ein warmes Bett, Kleidung zum anziehen uvm. Auch machen sich keinen Kopf darüber, ob das nicht mal enden könnte, so dass sie plötzlich nichts mehr zu essen, kein warmes Bett und keine Kleider mehr zum anziehen haben. Keine Sekunde denken sie darüber nach, weil sie ihrem Vater und ihrer Mutter zu 100% vertrauen.Wie steht es mit uns?Vertrauen wir unsrem himmlischen Vater genauso wie ein Kind? Können wir ebenso unbeschwert durch den Alltag gehen, weil wir der Verheißung "Sorgt euch um nichts ..." aus Philipper 4 von ganzem Herzen Glauben schenken? Freunde, es macht einen gewaltigen Unterschied – wie er größer kaum sein könnte – ob man durch den Glauben, aus GOTTES Kraft lebt, oder ob man alles in Eigenregie "meistern" möchte. In Matth. 6,33 ruft Jesus uns zu: Trachtet zuerst nach dem Reich GOTTES ... für alles andere wird dann gesorgt sein!Ja, lasst uns unsere Prioritäten neu ordnen. Wenn Jesus in unserem Leben ganz oben steht, dann werden wir erleben, wie so manche Sorgen, Nöte und Herausforderungen ihre erdrückende Macht über uns verlieren. Der HERR hat es versprochen Freunde! Vergeude dein Leben nicht damit, dich ständig um Morgen zu sorgen.Setze GOTT an die erste Stelle – und beginn ihm zu vertrauen wie ein Kind. Ohne Zweifel, ohne Angst. Dann werden wir erleben, dass es Segnungen und Erfahrungen gibt, die sich jenseits aller menschlich bekannten Dimensionen befinden ... und nur durch den Glauben zugänglich sind.Möge der Friede des HERRN uns auch heute begleiten!

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Andacht

"Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele."(Mark. 10,45)Wie definiert unsere Gesellschaft Erfolg? Wann gilt ein Mensch in den Augen dieser Welt als erfolgreich? Die Antwort fällt uns sicherlich nicht schwer. Schauen wir uns mal ein paar klassische Beispiele an:- Prestige und Status- Großer Besitz- Führungspositionen im Berufsleben- Gesellschaftliches Ansehen- Selbstverwirklichung- Machtbesitz ... uvm.Die elementare Frage in diesem Zusammenhang lautet jedoch: Wer bestimmt letztlich was Erfolg oder Misserfolg ist? Orientiert sich diese Definition an den Vorstellungen der Welt – oder an einem anderen Maßstab? Der Schlüssel zum garantierten Erfolg, ist auf dem Andachtsbild deutlich zu sehn. Pilatus war – den weltlichen Maßstäben zufolge – ein sehr erfolgreicher Mann. Wie viele Menschen gibt es, die solch eine angesehene Stellung innehaben? Und dennoch spricht er – in Jesu Gegenwart – diese bemerkenswerten Worte aus Johannes 19,5 zum Volk: "Seht welch ein Mensch!"Sein Posten, sein Einfluss, seine Macht ... all das verblasste in diesem Augenblick, angesichts der Herrlichkeit Jesu. Was er in Jesus sah, führte ihn unweigerlich zu diesem kraftvollen Bekenntnis vor allen Anwesenden. Was ging wohl all den Leuten durch den Kopf, die Jesus in den vergangenen 3½ Jahren erlebt, gehört – und sogar persönlich erfahren hatten? Nun, sie dachten jetzt ist es vorbei. Er war ein guter Mensch mit edlen Absichten ... leider jedoch am Kreuz gescheitert. Nach weltlichem Maßstab, ein klares Ergebnis: Misserfolg.Doch war das wirklich Misserfolg?Der wahre HERR aller HERREN und König aller Könige, demonstrierte auf unglaublich eindrucksvolle Weise, wie echter Erfolg tatsächlich aussieht. Ich nenne es einfach die "3-K-Methode."Krippe, Kreuz und Krone.Jesus wurde Mensch ... und der Weg den ER ging, war der größte Erfolg den ein Mensch auf dieser Erde je erreicht hat. Erst das Kreuz – dann die Krone. Sein ganzes Leben stand im Dienst am Nächsten. Ein König der dient? Ist da nicht etwas verrutscht? Ein König dient doch nicht ... vielmehr lässt er sich dienen, oder? Nein Freunde. Von den Standards und Definitionen dieser Welt, hat Jesus sich in keinster Weise beeindrucken lassen. ER lebte uns vor, wie ein wahrer Herrscher herrscht. Nämlich durch Dienen. Was am Kreuz von vielen als ein Scheitern betrachtet wurde (leider bis heute noch), war in Wirklichkeit der gewaltigste Sieg den ein Mensch je errungen hat. Dienen war keine Eigenschaft von ihm – es war sein Leben. Er diente, und starb zuletzt als Lamm. Doch nun wird er wiederkommen ... aber nicht mehr als Lamm, sondern als der mächtige "Löwe von Juda," dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. ER kommt, um sich den Lohn seines Dienstes zu holen. Und was ist sein Lohn? Das bist du und ich ... wenn wir es denn möchten. Sein Tod war der Schlüssel zum Himmel. Mit diesem Schlüssel wird er den Himmel für dich und mich öffnen ... oder auch schließen.Freunde, die Zeit ist gekommen, sich Jesus ganz zu übergeben. Seine Tränen, sein Leiden, seine Schmerzen und Qualen ... alles ertrug er für Dich. Er kam, diente, und siegte. Wo ist noch solch ein GOTT wie ER? Möge sein Dienst auch in Deinem und meinem Leben Spuren hinterlassen. Spuren die zu IHM in die Ewigkeit führen.Der HERR segne uns.

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Andacht

"Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war."(Luk. 24, 5b-6)"Die Hoffnung stirbt zuletzt." Ein Spruch der in unserer Gesellschaft fest verankert ist. Eigentlich soll er Mut machen ... doch bei genauerem Hinsehen offenbart er eine ernüchternde Wahrheit: Dass Hoffnung irgendwann doch stirbt. Ist das die Hoffnung, von der die Bibel spricht? Kann das die Hoffnung sein, die GOTT seinen Kindern schenkt? Was bedeutet Hoffnung für dich als Christ? Ist sie vergänglich – oder trägt sie dich selbst dann, wenn alles andere zerbricht? Nun, lasst uns an dieser Stelle mal etwas tiefer in die Materie "Christliche Hoffnung" eintauchen. Was lehrt die Schrift uns über die Hoffnung? Ist sie nur etwas, das dem Menschen Mut macht, ihm Kraft schenkt und ihn durch schwere Zeiten trägt – um am Ende doch mit ihm zu sterben und begraben zu werden? Dann wären Christen die ärmsten und elendsten unter allen Menschen. MEINE Hoffnung ist auferstanden und lebt! Was bliebe von unserem Glauben ohne die Auferstehung Jesu? Wäre ER im Grab geblieben, wäre alles worauf wir bauen, vergeblich. Doch er ist nicht nur auferstanden und in den Himmel gefahren ... nein, die Krönung steht noch bevor. ER wird wiederkommen um die Seinen nach Hause zu holen! DAS hat er verheißen – und DAS ist echte biblische Hoffnung! Diese Hoffnung steht auf einem unverrückbaren, felsenfesten Fundament ... und geht weit über's Grab hinaus.Ist eine Welt, in der Krieg, Krankheit, Terror und Tod zum Alltag gehören, normal? Mag sein dass es viele bejahen. Und warum? Weil der Mensch sich damit "arrangiert" hat und nichts anderes kennt. Stell dir folgendes vor: Ein Zoo – ein Gehege – und 5 (sprechende) Löwen, die alle dort geboren sind. Du fragst sie ob es ihnen dort gefällt und sie sich wohlfühlen. Einstimmige Antwort: "Ja natürlich!" Warum würden sie so antworten? Ganz einfach: Weil sie nichts anderes kennen. Doch würden sie die große Wildnis Afrikas kennen, würden sie das Gehege nicht mehr Freiheit nennen.Die Bibel bezeichnet den Zustand dieser Welt alles andere als gut oder normal. Warum? Weil dieser Zustand mit einem einzigen Wort beschrieben werden kann. Sünde. Sünde ist der natürliche Feind GOTTES – und jedes ernsthaften Nachfolgers Jesu. Es ist nicht normal, dass Menschen sterben, es ist nicht normal, dass Menschen leiden, und es ist nicht normal, dass Menschen sich bekämpfen und hassen. Weder hat GOTT das vorgesehen, noch geplant oder gewollt. Das ganze resultiert einzig und allein aus unserer törichten Entscheidung dafür. Doch diesen Zustand wird Jesus beenden. Die völlige Vernichtung des "Nicht-Normalen" steht kurz bevor. Das ist meine Hoffnung und Freude!Nehmen wir uns heute noch Zeit, um über DAS nachzusinnen was auf Golgatha für uns geschah? Und nehmen wir uns heute noch Zeit, um über DAS nachzusinnen, was uns erwartet, wenn wir dieses Geschenk annehmen? Meine Erlösung hängt einzig und allein davon ab, ob ich das was ER für mich getan hat annehme, oder verwerfe. Mein geschätzter Freund, ich möchte dich herzlich ermutigen, dich für die Hoffnung zu entscheiden. Diese Hoffnung durchdringt den ganzen Menschen, von der Zehen- bis zur Haarspitze. Und die beste Nachricht lautet: Diese Hoffnung SIEGT zuletzt!Möge der HERR unsere Herzen mit einer tiefen Sehnsucht nach IHM füllen.

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Andacht

"... betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen ..."(1. Thess. 5, 17-18)Lasst uns den heutigen Tag mit einer Frage beginnen, die nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern unseren Blick neu und bewusst auf den HERRN richtet. Dazu erwartet uns eine wunderbare Ermutigung, die unser Vertrauen stärkt und unser Herz mit neuer Hoffnung füllt. Hier die Frage:Welcher Raum bei uns Zuhause sollte der bedeutsamste sein?In unserem Gebetsleben durften wir sicherlich schon etliche wunderbare Erfahrungen mit GOTT machen. Kleine, große, unvergessliche ... vielleicht aber auch "negative." Negativ im Sinne dessen, dass wir den Eindruck hatten der HERR erhört uns nicht – oder ganz anders als wir es uns gewünscht hatten. Dazu hab ich ein paar sehr kostbare Sätze von Ellen White, aus dem Buch "Das Gebet" (DG)."Betet im Glauben und lebt in Übereinstimmung mit euren Bitten, damit ihr den Segen empfangt, um den ihr betet. Lasst euren Glauben nicht schwach werden, denn die erhaltenen Segnungen werden der Größe des Glaubens entsprechen. "Euch geschehe nach eurem Glauben!" sagte Jesus, und: "Alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr’s empfangen." (Matth. 9,29; 21,22) Betet, glaubt und dann freut euch! Lobt GOTT, weil er eure Gebete erhört hat. Nehmt ihn beim Wort, "denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat." (Hebr. 10,23) Kein einziges aufrichtiges Gebet geht verloren. Der Kommunikationskanal ist geöffnet, der Strom fließt." (DG, S: 31)"Euer Glaube darf GOTTES Verheißungen nicht loslassen, wenn ihr auf eure Bitten nicht unverzüglich eine Antwort erkennt oder empfindet. Seid nicht ängstlich, euer Vertrauen auf GOTT zu setzen ..." (DG, S: 46)"Die größten Siege, die für das Werk GOTTES gewonnen werden, sind nicht das Ergebnis langwieriger Beweisführungen, weiten Einflusses, ansehnlicher Räume oder der Fülle an Mittel. Sie werden im Sprechzimmer GOTTES gewonnen, wenn Menschen in ernsthaftem Glaubensringen den starken Arm GOTTES ergreifen." (DG, S:144)Antwort auf die Eingangsfrage: Das Sprechzimmer GOTTES.Dort werden die wichtigsten Schlachten geschlagen und die größten Siege errungen. Gerne möchte ich noch etwas näher auf folgende Aussage von Seite 46 eingehen: "Euer Glaube darf GOTTES Verheißungen nicht loslassen, wenn ihr auf eure Bitten nicht unverzüglich eine Antwort erkennt oder empfindet."Diese "Deklaration" ist wahrhaftig von tiefer und elementarer Bedeutung. Warum? Nun, weil der Feind auf genau diesen Moment wartet, um ihn sich dann zu Nutze zu machen. Wie leicht neigt man zur Resignation, wenn der Eindruck entsteht dass der HERR nicht antwortet. Ja, manche schlittern sogar in eine echte Glaubenskrise hinein. Und genau dort wartet der Widersacher, um mit seiner Zermürbungstaktik zu beginnen. Doch an dieser Stelle, mein geschätzter Freund, möchte ich dich von Herzen ermutigen. Vor kurzem erhielt ich einen Spruch geschenkt, den ich bei mir Zuhause so hingestellt habe, dass ich ihn täglich sehen bzw. lesen kann. Dieser Spruch hat mich nicht nur ermutigt, sondern auch eine tiefe Dankbarkeit in meinem Herzen produziert. Er lautet wie folgt: I still remember the days I prayed for what I have now.Zu deutsch (frei übersetzt): Stets werd ich mich an die Tage erinnern, in denen ich GOTT um das bat, was ich heute habe.Sehr kraftvoll und ermutigend.Wenn du nicht vergisst was Jesus für dich getan hat, dann wirst du auch nicht daran zweifeln, was er für dich noch tun wird.Der HERR vergisst die Seinen nicht. Bleib dran mein Freund, sei standhaft im Gebet. Und wenn der Feind dich zu entmutigen sucht, dann tu genau das Gegenteil von dem, was er sich erhofft. Bete fleißig weiter. Denn eines sollst du wissen: GOTT hat den längeren Atem.Gerne möchte ich mit einem letzten Zitat von Ellen White abschließen."Setzt euer Vertrauen auf GOTT. Betet viel und glaubt. Wenn ihr vertraut, hofft, glaubt – und die Hand des Allmächtigen festhaltet – werdet ihr mehr als Überwinder sein." (DG, S:145)DAS ist mein Wunsch für uns alle!

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Andacht

"... und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich?"(Apg. 9,4)"Vom Saulus zum Paulus." Eine der bekanntesten Redewendungen. Doch wofür steht sie, und was ist damit gemeint? Wer war Saulus – wer war Paulus? Nun, physisch betrachtet war es ein und dieselbe Person. Sowohl vor, als auch nach seiner rätselhaften Erscheinung auf dem Weg nach Damaskus. Aber eben nur physisch. Was geschah dort wirklich? War es nur ein einfacher Namenswechsel? Gewiss nicht! Diese Redewendung steht sinnbildlich für eine tiefgreifende Veränderung. Saulus war ein eifriger Diener der jüdischen Religion. Ein Mann voller Kraft und Weisheit, persönlich unterwiesen von den Höchsten Gelehrten Israels. Vollkommen überzeugt und seiner Sache gewiss, arbeitete er mit ganzer Hingabe für den "HERRN." Die Frage lautet nur, für welchen HERRN? Aus der Schrift können wir entnehmen, dass er die sogenannten Anhänger der "Neuen Lehre," also die ersten Christen, verfolgte. Warum aber so energisch, hartneckig und entschlossen? Nun, während seines Wirkens auf dieser Erde, war Jesus den religiösen Führern ein mächtiger Dorn im Auge. Und jetzt – nachdem er auf Golgatha "endgültig" beseitigt schien – folgte plötzlich die ernüchternde Feststellung, dass dieser Jesus noch etliche treue und fleißige Jünger hatte. Dessen nicht genug, verkündigten diese auch noch das Evangelium mit einer derart beispiellosen Kraft und Vollmacht, dass die Zahl der Christen ins unermessliche stieg. Alarmstufe rot für die damalige religiöse Elite. Diese Jünger mussten – koste es was es wolle – unbedingt bekämpft werden, da die Pharisäer ihre Ehre, Macht und Autorität in Gefahr sahen. Und so jagte Saulus die ersten Christen mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Äußerst brutal und ohne Rücksicht. Bis zu jenem Tag. Ein ganz gewöhnlicher Tag. Saulus, gerade unterwegs nach Damaskus in "heiliger" Mission, fällt plötzlich zu Boden. Niemand geringerer als Jesus selbst stoppte ihn. Und jetzt achten wir mal auf seine Frage: "Saul, was verfolgst du mich?" Klingt das nicht etwas seltsam? Saul hatte doch die Christen, also Jesu Anhänger verfolgt. Wieso fragte dann Jesus, warum er IHN verfolgt?Freunde, dahinter steckt nicht nur eine essenzielle, sondern gleichzeitig auch fantastische Botschaft für jeden Nachfolger Jesu. Über seine Gemeinde sagt der HERR in seinem Wort: Wer sie antastet, der tastet seinen Augapfel an. (Sacharja 2,12)Warum also fragt Jesus: "Saul, was verfolgst du MICH?" Ganz einfach: Weil Jesus sich mit seiner Gemeinde identifiziert – zu 100%. Wer also gegen seine Gemeinde vorgeht, der bekämpft nicht Menschen, sondern GOTT. Selbstverständlich gibt es in der Gemeinde GOTTES auch Heuchler und unbekehrte Menschen. Doch der HERR wird seine Endzeitgemeinde durch Prüfungen läutern und reinigen. So wird am Ende ein Rest bleiben, den die Bibel die Übrigen nennt, das echte und reine Volk GOTTES.Die große Frage lautet jetzt: Wo möchtest DU hingehören? Zu denen die GOTTES Gemeinde belächeln, verachten oder gar bekämpfen – oder zu denen, die Jesus von Herzen nachfolgen? Bedenke: Man kann auch in guter Absicht böses tun. Saulus verfolgte die Christen nicht etwa deshalb weil er ein "böser" Mensch war, sondern aus vollster Überzeugung, dass es sich hierbei um GOTTES Werk handelte.Heute wird die Wahrheit nicht weniger, sondern noch weit intensiver bekämpft als damals. In der Geschichte dieser Welt, haben bereits unzählige Menschen GOTTES Gemeinde bekämpft. Zu allen Zeiten. Doch NIE konnte sie vernichtet werden. Ganz im Gegenteil. Durch Verfolgung – so zeigt es die Historie – wuchs und wuchs sie immer mehr und wurde immer stärker. Christus ist Sieger – was immer geschieht! Und all diejenigen, die IHM von Herzen nachfolgen und die Wahrheit – die ganze Wahrheit – lieben, werden zu Teilhabern seines Sieges. Dafür müssen wir uns aber bewusst entscheiden.Oft hört man, es spiele keine Rolle was wir glauben ... hauptsache wir glauben überhaupt. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. In Johannes 18,37 sagt Jesus: "... wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme."Es ist alles andere als egal, was man glaubt. Gäbe es sonst ein falsches Evangelium, von dem Paulus in Galater 1 ausdrücklich, und mit sehr scharfen Worten warnt? GOTTES wahre Gemeinde wandelt in der Wahrheit, wodurch es eng mit IHM verbunden ist. Meine geschätzten Freunde, lasst uns dieses Thema ernst nehmen. Die Schrift sagt uns in Johannes 8,32: "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."DAS ist mein aufrichtiger Wunsch an uns alle. Möge der HERR uns diesen Wunsch erfüllen.

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Andacht

"Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft GOTTES zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, aber ebenso für den Griechen."(Röm. 1,16)🌻 Einen wunderschönen Guten Morgen liebe Freunde der Wahrheit 🌻Heute gibt es die Andacht in einem anderen Format, nämlich als Video.Saulus. Ein fanatischer Kämpfer der damaligen religiösen Elite. Sein Auftrag: Schonungslose Christenverfolgung.Mit grausamer Wut und gnadenloser Härte, versuchte er Nachfolger Jesu zur Strecke zu bringen. Auch war er nicht nur überzeugt davon im Recht zu sein, sondern hielt sich dazu noch für absolut stark, souverän und unantastbar. Bis zu jenem Tag, an dem Jesus ihm begegnete.Fortan sollte Paulus selbst erfahren, woher wahre Stärke wirklich kommt ... nämlich aus der lebendigen Beziehung zu Jesus.Möge dies auch unsere tägliche Erfahrung sein ... oder werden.

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Andacht

"Habt acht, wacht und betet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist."(Mark. 13,33) Vor einiger Zeit las ich etwas faszinierendes über die Kampfstrategie eines der größten und majestätischsten Greifvögel – nämlich des Adlers. Der Adler bekämpft eine Schlange nicht am Boden. Er nimmt sie in den Himmel und verändert dadurch das Schlachtfeld. In der Luft hat die Schlange keine Ausdauer, keine Kraft und kein Gleichgewicht. Dort ist sie schwach und verwundbar, anders als auf dem Boden, wo sie kraftvoll, klug und tödlich ist. Eine wirklich interessante und intelligente Strategie.Auch wir Christen befinden uns in einem permanenten Kampf gegen die alte "Schlange," dem Teufel. In Anbetracht der letzten Zeit in der wir gerade leben, nimmt der geistliche Kampf unaufhörlich an Intensität zu. Der Feind legt immer härtere Bandagen an – und fährt immer größeres Geschütz auf. Und warum? "... Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat." (Offb. 12,12)DAS ist der Grund dafür. Doch wie können wir gegen so einen übermächtigen Feind siegreich bleiben? Dazu möchte ich folgende Gedanken mit euch teilen:Indem wir beten, wird unser Kampf auf die geistliche Ebene verlegt. Und wenn du dich auf geistlicher Ebene befindest, übernimmt GOTT die Schlacht. Bekämpfe den Feind nicht in seiner Komfortzone, da wo er souverän und sicher steht, sondern verändere das Schlachtfeld – so wie der Adler – und überlasse GOTT die Kontrolle durch ernstes, anhaltendes Gebet. SO wirst du – weil der HERR nun für dich kämpft – den klaren Sieg erringen. Indem du deine Angelegenheiten dem HERRN im Gebet anvertraust, ohne Zweifel, wie Jakobus es sagt, wird GOTT dir Türen öffnen, wo nicht mal welche existieren. In 2. Mose 14,14 sagt der HERR: "Ich werde für euch kämpfen ... ihr aber sollt stille sein."In unseren Kämpfen muss es eine Verlagerung geben, wenn wir siegreich sein möchten. Nämlich von unserer eigenen Kraft, hin zu GOTTES Kraft. Auf diese Weise erschöpft der Feind sich selbst, bis er seine letzte Kraft und Ausdauer vollends ganz verliert. Und was geschieht gleichzeitig mit uns? Die Antwort finden wir in Jesaja 40 Vers 31: "... aber die auf den HERRN harren, bekommen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden."Richte deinen Blick komplett auf Jesus, gib IHM dein Herz und lass IHN für dich kämpfen. Doch wie geht das ganz praktisch? Indem du ihm jeden Bereich deines Lebens anvertraust, anstatt alles selbst kontrollieren zu wollen. Das bedeutet nichts anderes, als seine Gegenwart im Gebet zu suchen, und seinem Wort mehr zu glauben als deinen Gefühlen oder Umständen. Dadurch kannst du im Glaubensgehorsam getrost den nächsten Schritt gehn – auch wenn du noch keine Lösung siehst. Der Glaube löst nicht deine Probleme ... er IST die Lösung deiner Probleme.Den HERRN für dich kämpfen zu lassen, bedeutet nicht passiv zu werden, sondern aktiv auf Jesus zu vertrauen, während du ihm treu nachfolgst. Du tust deinen Teil – und überlässt GOTT das, was nur ER tun kann. Bedenke: Du kämpfst nicht um den Sieg, denn den hat Christus schon errungen.Vielmehr wirst du durch Loslassen und Vertrauen zum Teilhaber seines Sieges! So kann ich durch meinen Glauben zuversichtlich und krafterfüllt in den Tag hineingehen, denn ich weiß dass mein Erlöser lebt – und mein Leben ist in IHM verborgen. Siegreich im Kampf durch anhaltendes Gebet! Ist nicht das der Schlüssel, den so viele Menschen suchen?Möge der HERR uns auch heute Gnade und Mut schenken, diesen Schlüssel im Glauben zu ergreifen.

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Andacht

"Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe."(2. Mose 23,20)Vor einiger Zeit begegnete mir folgender nachdenkenswerter Spruch: "Wer vor GOTT kniet, kann vor Menschen aufrecht stehen."Mose: Er beugte seine Knie vor GOTT – und konnte aufrecht vor dem Pharao stehen.Hananja, Misael und Asarja: Sie beugten ihre Knie vor GOTT – und konnten aufrecht vor Nebukadnezar stehen.Elia: Er beugte seine Knie vor GOTT – und konnte aufrecht vor Ahab stehen.Es wird die Zeit kommen – und sie ist jetzt schon da – wo wir als Zeugen unseres auferstandenen Erlösers aufrecht vor dieser Welt stehen müssen. Vor Fürsten und Königen, Richtern und Vorgesetzten ... und vor den Großen und Mächtigen dieser Erde. Meine geschätzten Freunde, an dieser Stelle möchte ich uns etwas immens wichtiges, von grundlegender Bedeutung ans Herz legen. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Nebensächlichkeit, sondern um einen wesentlichen biblischen Grundsatz, den wir mit größter Sorgfalt beachten sollten. Vom rechten Verständnis dieser Wahrheit hängt viel mehr ab als uns oft bewusst ist. Unser ganzes Denken, Urteilen und Handeln sollte davon geprägt sein. Gelingt uns dies durch GOTTES Gnade, bedeutet das im Glauben nicht etwa einen großen oder riesigen Schritt nach vorne, sondern einen echten Quantensprung.Der Feind ist ein Meister der Umstände. Was meine ich damit? Nun, viele Bekenner des christlichen Glaubens sind "Schönwetter-Christen." Läuft's im Leben gut, alles okay und in bester Ordnung, ist das "Christsein" eine schöne, entspannte Sache. Doch was wenn die Sonne plötzlich verschwindet und sich finstere Wolken über dir auftürmen? Wenn gewaltiges Donnergrollen den Himmel erfüllt, heftige Stürme und mächtige Blitze dir um die Ohren fliegen? Ist nicht genau das der Zeitpunkt, an dem offenbar wird, was wirklich in uns steckt? Echter Glaube, durch wahre Gemeinschaft mit Jesus ... oder nur ein trockenes Lippenbekenntnis?An diesem Punkt setzt der Widersacher an. Umstände. Wie viele Menschen haben sich wohl im Laufe ihres Lebens von herausfordernden Umständen in die Knie zwingen lassen – und am Ende gar das "Handtuch" geworfen? Jesus kennt diese Methode des Feindes ganz genau. Darum appellierte er eindringlichst an uns:"So nehmt euch nun zu Herzen, dass ihr eure Verteidigung NICHT vorher überlegen sollt; denn ich will euch Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der ALLE eure Widersacher NICHT werden widersprechen noch widerstehen können." (Lukas 21, 14-15)Unglaublich! Freunde, lassen wir diese Verheißung einfach mal auf uns wirken. Ist uns eigentlich bewusst, was hier geschieht? Der einzige, der volle Souveränität, uneingeschränkte Autorität und allumfassende Macht besitzt, ist GOTT. Dagegen repräsentieren menschliche Weisheit, Macht und Autorität nicht mal den Bruchteil eines Staubkorns. Und dieser GOTT, der GOTT Abrahams, Isaaks und Jakobs, steht Dir zu Seite! Menschen mögen dir drohen, dich einschüchtern oder unter Druck setzen ... doch der HERR hat schon längst eine Antwort darauf: "Die Könige der Erde lehnen sich auf, die Herrscher der Welt verschwören sich gegen den HERRN und seinen Gesalbten ... Doch der Herrscher im Himmel lacht und spottet über sie." (Psalm 2, 2+4)Jesus möchte uns nicht von den Umständen befreien, sondern IN den Umständen segnen – und Seinen Namen verherrlichen! Welche Erfahrungen würden wir mit GOTT machen, würde er uns ständig vor Herausforderungen und Prüfungen fernhalten? Der HERR lässt Umstände zu, damit du und ich seine mächtige, befreiende Hand erleben können. Hätte GOTT Daniel vor der Löwengrube bewahren können? Ja, natürlich! Hat er es getan? Nein! Warum? Ganz einfach: Wie hätte ER sich vor dem damals mächtigsten Imperium der Welt verherrlichen können? Welche Erfahrung hätte er Daniel schenken können, hätte er ihn entspannt auf seinem Zimmerchen gelassen? Die gleiche Frage können wir auch bei den drei Freunden im Feuerofen stellen. Ich glaube wir haben verstanden. Fürchte dich nicht vor dem was kommen wird. Denn ... "siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe." (2. Mose 23,20)Der HERR möchte uns gänzlich befreien, von jeglicher Furcht. Ganz besonders jedoch von Menschenfurcht, mit der Satan so erfolgreich arbeitet. Und wenn du dich aufgrund deiner Überzeugung und des Glaubens an unseren Heiland und Erlöser erklären und rechtfertigen musst, dann nimm dir zu Herzen, dass du deine Verteidigung NICHT vorher überlegen sollst; denn der HERR wird dir Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der ALLE deine Widersacher NICHT werden widersprechen noch widerstehen können!Wenn der HERR deine Zuversicht, deine Hoffnung und deine Stärke ist, dann wirst du aufrecht vor dieser Welt stehen können – und am Ende als Sieger triumphieren. Ganz gleich vor wem du jemals stehn musst. Denn: "Wer vor GOTT kniet, kann vor Menschen aufrecht stehn."Genau DAS wünsche ich uns allen.

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