ANDACHTEN

Andacht

"Wenn ihr aber erkannt hättet, was das heißt: Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer ..."(Matth. 12,7)Als eine Frau eines Tages mit ihrer Freundin im Auto unterwegs war, fiel ihr ein alter Mann auf, der am Straßenrand auf einem kleinen Tisch ein paar Eier von seinen wenigen Hühnern anbot. Das Leben hatte tiefe Spuren an ihm hinterlassen. Seine von harter Arbeit gezeichneten Hände erzählten ganze Bände. Ebenso zeugte auch sein Körper von Jahrzehnten voller Mühsal und Entbehrung – so sehr, dass er nur noch in halb gebeugter Haltung stehen konnte. Die Frau hielt an, stieg aus, stellte sich direkt vor das Tischlein und fragte: "Für wieviel verkaufst du die Eier?"Der Verkäufer antwortete: "Ein Ei kostet 10 Cent Madame."Da sagte sie zu ihm: "Ich werde 6 Eier für 40 Cent nehmen, oder ich werde gehen."Der alte Mann erwiderte: "Nehmen Sie sie zum gewünschten Preis. Vielleicht ist das ein guter Anfang, weil ich heute noch kein einziges Ei verkaufen konnte."So nahm sie voller Genugtuung die Eier, ging davon und sonnte sich – innerlich triumphierend – im Glanz ihres Stolzes, den alten Mann mit ihrer vermeintlichen Geschäftstüchtigkeit überlistet zu haben. Sie stieg in ihr schickes Auto und fuhr mit ihrer Freundin in ein nobles Restaurant. Dort bestellten sie die edelsten Speisen und Getränke. Sie aßen ein wenig ... ließen jedoch etliches von dem was sie bestellt hatten einfach stehen. Ganz in ihr Gespräch vertieft, verloren sie jedes Zeitgefühl. Als ihnen schließlich bewusst wurde wie spät es bereits war, baten sie um die Rechnung. Das Essen kostete sie 122,- Dollar. Sie gab 150,- Dollar und sagte dem Besitzer des Restaurants, er soll das Rückgeld behalten. Dies mag für ihn ziemlich normal gewesen sein, aber sehr schmerzhaft für den armen Eierverkäufer.Manchmal frag ich mich, was bewegt den Menschen dazu, seine Macht zu zeigen wenn er von Bedürftigen kauft? Ich will mich nicht rühmen, denn oft genug hab ich selbst schon erlebt, wie schnell man in so eine Situation "reinrutschen" kann. Gerade wenn man sich in etwas ärmeren Ländern im Urlaub befindet. Du hältst einfach am Strassenrand, wo jemand vor seinem kleinen Tischchen steht um ein paar Gurken und Tomaten aus seinem Garten zu verkaufen. Wie oft dachte ich schon: "Der ist froh wenn er überhaupt was verkauft ... da kann ich mal schön feilschen."Freunde, ich bin dem HERRN unendlich dankbar, dass ich das heute – durch ein echtes Schlüsselerlebnis der Vergangenheit – nicht mehr tue. Ganz im Gegenteil. Aus einer Erfahrung, die ich vor Jahren mal von einer Schwester hörte, blieb mir ein Satz hängen. Sie sagte: "Mein Vater kaufte von armen Leuten einfache Waren zu hohen Preisen, obwohl er sie nicht brauchte. Sehr bewegt von diesem Handeln, fragte ich ihn warum er das mache?"Dann antwortete er:"Es ist Barmherzigkeit verpackt in Würde, mein Kind."Warum werden wir geizig bei denen, die unsere Großzügigkeit brauchen ... und großzügig bei denen, die unsere Freigebigkeit nicht brauchen?Mögen auch wir lernen, was es heißt Barmherzigkeit zu praktizieren. In einer Welt die zunehmend von Egoismus, Habgier und Selbstsucht geprägt ist, stumpft der Mensch immer mehr ab, frei nach dem Motto: "Was geht mich mein Nächster an?"Möge der HERR uns die Augen für die Not und das Leid unserer Mitmenschen öffnen, damit wir wahrhaftig zum Segen werden können. Denn wie lehrte es unser Heiland so schön: "Geben ist seliger als nehmen." (Apg. 20,35)Und DAS, sind gewiss keine leeren Worte. Der HERR wird mit seinem Segen nicht hinterm Berg halten, wenn wir sein Wort beherzigen und tun. Durch mein Schlüsselerlebnis (Urlaub in Rumänien) vor einigen Jahren, kann ich dir eines gewiss bezeugen: Die schönste Freude besteht darin, die Freude eines anderen zu sehen – und sich aufrichtig mit ihm zu freuen.Möge der HERR uns dabei helfen.

Weiterlesen »

Andacht

"Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen."(Matth. 18,3)Vielleicht fragst du dich gerade was für ein Bild das ist, bzw. was es mit der Andacht zu tun hat. Nun, hinter diesem Foto steckt nicht nur eine wahre, sondern gleichzeitig auch sehr inspirierende Geschichte. Auch wenn sie kurz ist, berührt ihre Botschaft dennoch zutiefst.Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Braydon, befand sich eine Mutter gerade bei ihrem wöchentlichen Einkauf im Walmart. Doch während sie mit dem Jungen durch die riesigen Gänge gemütlich umherstreifte, bemerkte sie nicht, dass dieser plötzlich weg war. Sie rief ... doch vergebens. Dann schaute sie sich zwischen den Regalen um, aber auch dort war er nirgends. Als sie merkte dass er nicht mehr zu finden war, lief sie eilends zur Information um ihn ausrufen zu lassen. Dort angekommen, ließ sie ihren Blick für einen kurzen Moment nochmal zum Ausgang schweifen – worauf sie augenblicklich "erstarrte." Was sahen ihre Augen? Ihr Junge kniete vor einer großen Tafel mit Bildern und Namen von vermissten Kindern. Sofort rannte sie rüber zu ihm. "Braydon, wo warst du, ich hab dich überall gesucht?" Darauf der Junge: "Mama, ich weiß dass GOTT alle diese vermissten Kinder wieder gesund nach Hause bringt. Deswegen bin ich hier, um für sie zu beten."Was für ein schöner, echter, ungefärbter Glaube! Erinnert mich ein Stückweit an die Begebenheit mit dem 12-jährigen Jesus im Tempel, der seiner Mutter – die ihn tagelang verzweifelt gesucht hatte – zur Antwort gab (frei formuliert): Es gibt wichtigeres als irdische Belange. Muss ich nicht dort sein wo mein Vater ist ... in enger Verbindung mit ihm? War nicht genau DAS auch Braydon's Herzenswunsch? Durch Gebet in die Gegenwart GOTTES treten, um etwas zu tun, das weit wichtiger ist als einkaufen oder sonstige irdische Belange. Jesus sagte: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!"Wie die Kinder werden? Was meinte er damit? Hier müssen wir natürlich aufpassen, dass wir "kindlich" nicht mit "kindisch" verwechseln. Letzteres hat er bestimmt nicht gemeint. Kinder haben ein gesundes, ungetrübtes und starkes Vertrauen. Zweifel kennen sie nicht. Sie wissen, dass ihre Eltern immer für sie da sind, dass sie jeden Tag zu Essen und Trinken haben, jeden Abend ein warmes Bett, Kleidung zum anziehen uvm. Auch machen sich keinen Kopf darüber, ob das nicht mal enden könnte, so dass sie plötzlich nichts mehr zu essen, kein warmes Bett und keine Kleider mehr zum anziehen haben. Keine Sekunde denken sie darüber nach, weil sie ihrem Vater und ihrer Mutter zu 100% vertrauen.Wie steht es mit uns?Vertrauen wir unsrem himmlischen Vater genauso wie ein Kind? Können wir ebenso unbeschwert durch den Alltag gehen, weil wir der Verheißung "Sorgt euch um nichts ..." aus Philipper 4 von ganzem Herzen Glauben schenken? Freunde, es macht einen gewaltigen Unterschied – wie er größer kaum sein könnte – ob man durch den Glauben, aus GOTTES Kraft lebt, oder ob man alles in Eigenregie "meistern" möchte. In Matth. 6,33 ruft Jesus uns zu: Trachtet zuerst nach dem Reich GOTTES ... für alles andere wird dann gesorgt sein!Ja, lasst uns unsere Prioritäten neu ordnen. Wenn Jesus in unserem Leben ganz oben steht, dann werden wir erleben, wie so manche Sorgen, Nöte und Herausforderungen ihre erdrückende Macht über uns verlieren. Der HERR hat es versprochen Freunde! Vergeude dein Leben nicht damit, dich ständig um Morgen zu sorgen.Setze GOTT an die erste Stelle – und beginn ihm zu vertrauen wie ein Kind. Ohne Zweifel, ohne Angst. Dann werden wir erleben, dass es Segnungen und Erfahrungen gibt, die sich jenseits aller menschlich bekannten Dimensionen befinden ... und nur durch den Glauben zugänglich sind.Möge der Friede des HERRN uns auch heute begleiten!

Weiterlesen »

Andacht

"Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele."(Mark. 10,45)Wie definiert unsere Gesellschaft Erfolg? Wann gilt ein Mensch in den Augen dieser Welt als erfolgreich? Die Antwort fällt uns sicherlich nicht schwer. Schauen wir uns mal ein paar klassische Beispiele an:- Prestige und Status- Großer Besitz- Führungspositionen im Berufsleben- Gesellschaftliches Ansehen- Selbstverwirklichung- Machtbesitz ... uvm.Die elementare Frage in diesem Zusammenhang lautet jedoch: Wer bestimmt letztlich was Erfolg oder Misserfolg ist? Orientiert sich diese Definition an den Vorstellungen der Welt – oder an einem anderen Maßstab? Der Schlüssel zum garantierten Erfolg, ist auf dem Andachtsbild deutlich zu sehn. Pilatus war – den weltlichen Maßstäben zufolge – ein sehr erfolgreicher Mann. Wie viele Menschen gibt es, die solch eine angesehene Stellung innehaben? Und dennoch spricht er – in Jesu Gegenwart – diese bemerkenswerten Worte aus Johannes 19,5 zum Volk: "Seht welch ein Mensch!"Sein Posten, sein Einfluss, seine Macht ... all das verblasste in diesem Augenblick, angesichts der Herrlichkeit Jesu. Was er in Jesus sah, führte ihn unweigerlich zu diesem kraftvollen Bekenntnis vor allen Anwesenden. Was ging wohl all den Leuten durch den Kopf, die Jesus in den vergangenen 3½ Jahren erlebt, gehört – und sogar persönlich erfahren hatten? Nun, sie dachten jetzt ist es vorbei. Er war ein guter Mensch mit edlen Absichten ... leider jedoch am Kreuz gescheitert. Nach weltlichem Maßstab, ein klares Ergebnis: Misserfolg.Doch war das wirklich Misserfolg?Der wahre HERR aller HERREN und König aller Könige, demonstrierte auf unglaublich eindrucksvolle Weise, wie echter Erfolg tatsächlich aussieht. Ich nenne es einfach die "3-K-Methode."Krippe, Kreuz und Krone.Jesus wurde Mensch ... und der Weg den ER ging, war der größte Erfolg den ein Mensch auf dieser Erde je erreicht hat. Erst das Kreuz – dann die Krone. Sein ganzes Leben stand im Dienst am Nächsten. Ein König der dient? Ist da nicht etwas verrutscht? Ein König dient doch nicht ... vielmehr lässt er sich dienen, oder? Nein Freunde. Von den Standards und Definitionen dieser Welt, hat Jesus sich in keinster Weise beeindrucken lassen. ER lebte uns vor, wie ein wahrer Herrscher herrscht. Nämlich durch Dienen. Was am Kreuz von vielen als ein Scheitern betrachtet wurde (leider bis heute noch), war in Wirklichkeit der gewaltigste Sieg den ein Mensch je errungen hat. Dienen war keine Eigenschaft von ihm – es war sein Leben. Er diente, und starb zuletzt als Lamm. Doch nun wird er wiederkommen ... aber nicht mehr als Lamm, sondern als der mächtige "Löwe von Juda," dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. ER kommt, um sich den Lohn seines Dienstes zu holen. Und was ist sein Lohn? Das bist du und ich ... wenn wir es denn möchten. Sein Tod war der Schlüssel zum Himmel. Mit diesem Schlüssel wird er den Himmel für dich und mich öffnen ... oder auch schließen.Freunde, die Zeit ist gekommen, sich Jesus ganz zu übergeben. Seine Tränen, sein Leiden, seine Schmerzen und Qualen ... alles ertrug er für Dich. Er kam, diente, und siegte. Wo ist noch solch ein GOTT wie ER? Möge sein Dienst auch in Deinem und meinem Leben Spuren hinterlassen. Spuren die zu IHM in die Ewigkeit führen.Der HERR segne uns.

Weiterlesen »

Andacht

"Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war."(Luk. 24, 5b-6)"Die Hoffnung stirbt zuletzt." Ein Spruch der in unserer Gesellschaft fest verankert ist. Eigentlich soll er Mut machen ... doch bei genauerem Hinsehen offenbart er eine ernüchternde Wahrheit: Dass Hoffnung irgendwann doch stirbt. Ist das die Hoffnung, von der die Bibel spricht? Kann das die Hoffnung sein, die GOTT seinen Kindern schenkt? Was bedeutet Hoffnung für dich als Christ? Ist sie vergänglich – oder trägt sie dich selbst dann, wenn alles andere zerbricht? Nun, lasst uns an dieser Stelle mal etwas tiefer in die Materie "Christliche Hoffnung" eintauchen. Was lehrt die Schrift uns über die Hoffnung? Ist sie nur etwas, das dem Menschen Mut macht, ihm Kraft schenkt und ihn durch schwere Zeiten trägt – um am Ende doch mit ihm zu sterben und begraben zu werden? Dann wären Christen die ärmsten und elendsten unter allen Menschen. MEINE Hoffnung ist auferstanden und lebt! Was bliebe von unserem Glauben ohne die Auferstehung Jesu? Wäre ER im Grab geblieben, wäre alles worauf wir bauen, vergeblich. Doch er ist nicht nur auferstanden und in den Himmel gefahren ... nein, die Krönung steht noch bevor. ER wird wiederkommen um die Seinen nach Hause zu holen! DAS hat er verheißen – und DAS ist echte biblische Hoffnung! Diese Hoffnung steht auf einem unverrückbaren, felsenfesten Fundament ... und geht weit über's Grab hinaus.Ist eine Welt, in der Krieg, Krankheit, Terror und Tod zum Alltag gehören, normal? Mag sein dass es viele bejahen. Und warum? Weil der Mensch sich damit "arrangiert" hat und nichts anderes kennt. Stell dir folgendes vor: Ein Zoo – ein Gehege – und 5 (sprechende) Löwen, die alle dort geboren sind. Du fragst sie ob es ihnen dort gefällt und sie sich wohlfühlen. Einstimmige Antwort: "Ja natürlich!" Warum würden sie so antworten? Ganz einfach: Weil sie nichts anderes kennen. Doch würden sie die große Wildnis Afrikas kennen, würden sie das Gehege nicht mehr Freiheit nennen.Die Bibel bezeichnet den Zustand dieser Welt alles andere als gut oder normal. Warum? Weil dieser Zustand mit einem einzigen Wort beschrieben werden kann. Sünde. Sünde ist der natürliche Feind GOTTES – und jedes ernsthaften Nachfolgers Jesu. Es ist nicht normal, dass Menschen sterben, es ist nicht normal, dass Menschen leiden, und es ist nicht normal, dass Menschen sich bekämpfen und hassen. Weder hat GOTT das vorgesehen, noch geplant oder gewollt. Das ganze resultiert einzig und allein aus unserer törichten Entscheidung dafür. Doch diesen Zustand wird Jesus beenden. Die völlige Vernichtung des "Nicht-Normalen" steht kurz bevor. Das ist meine Hoffnung und Freude!Nehmen wir uns heute noch Zeit, um über DAS nachzusinnen was auf Golgatha für uns geschah? Und nehmen wir uns heute noch Zeit, um über DAS nachzusinnen, was uns erwartet, wenn wir dieses Geschenk annehmen? Meine Erlösung hängt einzig und allein davon ab, ob ich das was ER für mich getan hat annehme, oder verwerfe. Mein geschätzter Freund, ich möchte dich herzlich ermutigen, dich für die Hoffnung zu entscheiden. Diese Hoffnung durchdringt den ganzen Menschen, von der Zehen- bis zur Haarspitze. Und die beste Nachricht lautet: Diese Hoffnung SIEGT zuletzt!Möge der HERR unsere Herzen mit einer tiefen Sehnsucht nach IHM füllen.

Weiterlesen »

Andacht

"... betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen ..."(1. Thess. 5, 17-18)Lasst uns den heutigen Tag mit einer Frage beginnen, die nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern unseren Blick neu und bewusst auf den HERRN richtet. Dazu erwartet uns eine wunderbare Ermutigung, die unser Vertrauen stärkt und unser Herz mit neuer Hoffnung füllt. Hier die Frage:Welcher Raum bei uns Zuhause sollte der bedeutsamste sein?In unserem Gebetsleben durften wir sicherlich schon etliche wunderbare Erfahrungen mit GOTT machen. Kleine, große, unvergessliche ... vielleicht aber auch "negative." Negativ im Sinne dessen, dass wir den Eindruck hatten der HERR erhört uns nicht – oder ganz anders als wir es uns gewünscht hatten. Dazu hab ich ein paar sehr kostbare Sätze von Ellen White, aus dem Buch "Das Gebet" (DG)."Betet im Glauben und lebt in Übereinstimmung mit euren Bitten, damit ihr den Segen empfangt, um den ihr betet. Lasst euren Glauben nicht schwach werden, denn die erhaltenen Segnungen werden der Größe des Glaubens entsprechen. "Euch geschehe nach eurem Glauben!" sagte Jesus, und: "Alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr’s empfangen." (Matth. 9,29; 21,22) Betet, glaubt und dann freut euch! Lobt GOTT, weil er eure Gebete erhört hat. Nehmt ihn beim Wort, "denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat." (Hebr. 10,23) Kein einziges aufrichtiges Gebet geht verloren. Der Kommunikationskanal ist geöffnet, der Strom fließt." (DG, S: 31)"Euer Glaube darf GOTTES Verheißungen nicht loslassen, wenn ihr auf eure Bitten nicht unverzüglich eine Antwort erkennt oder empfindet. Seid nicht ängstlich, euer Vertrauen auf GOTT zu setzen ..." (DG, S: 46)"Die größten Siege, die für das Werk GOTTES gewonnen werden, sind nicht das Ergebnis langwieriger Beweisführungen, weiten Einflusses, ansehnlicher Räume oder der Fülle an Mittel. Sie werden im Sprechzimmer GOTTES gewonnen, wenn Menschen in ernsthaftem Glaubensringen den starken Arm GOTTES ergreifen." (DG, S:144)Antwort auf die Eingangsfrage: Das Sprechzimmer GOTTES.Dort werden die wichtigsten Schlachten geschlagen und die größten Siege errungen. Gerne möchte ich noch etwas näher auf folgende Aussage von Seite 46 eingehen: "Euer Glaube darf GOTTES Verheißungen nicht loslassen, wenn ihr auf eure Bitten nicht unverzüglich eine Antwort erkennt oder empfindet."Diese "Deklaration" ist wahrhaftig von tiefer und elementarer Bedeutung. Warum? Nun, weil der Feind auf genau diesen Moment wartet, um ihn sich dann zu Nutze zu machen. Wie leicht neigt man zur Resignation, wenn der Eindruck entsteht dass der HERR nicht antwortet. Ja, manche schlittern sogar in eine echte Glaubenskrise hinein. Und genau dort wartet der Widersacher, um mit seiner Zermürbungstaktik zu beginnen. Doch an dieser Stelle, mein geschätzter Freund, möchte ich dich von Herzen ermutigen. Vor kurzem erhielt ich einen Spruch geschenkt, den ich bei mir Zuhause so hingestellt habe, dass ich ihn täglich sehen bzw. lesen kann. Dieser Spruch hat mich nicht nur ermutigt, sondern auch eine tiefe Dankbarkeit in meinem Herzen produziert. Er lautet wie folgt: I still remember the days I prayed for what I have now.Zu deutsch (frei übersetzt): Stets werd ich mich an die Tage erinnern, in denen ich GOTT um das bat, was ich heute habe.Sehr kraftvoll und ermutigend.Wenn du nicht vergisst was Jesus für dich getan hat, dann wirst du auch nicht daran zweifeln, was er für dich noch tun wird.Der HERR vergisst die Seinen nicht. Bleib dran mein Freund, sei standhaft im Gebet. Und wenn der Feind dich zu entmutigen sucht, dann tu genau das Gegenteil von dem, was er sich erhofft. Bete fleißig weiter. Denn eines sollst du wissen: GOTT hat den längeren Atem.Gerne möchte ich mit einem letzten Zitat von Ellen White abschließen."Setzt euer Vertrauen auf GOTT. Betet viel und glaubt. Wenn ihr vertraut, hofft, glaubt – und die Hand des Allmächtigen festhaltet – werdet ihr mehr als Überwinder sein." (DG, S:145)DAS ist mein Wunsch für uns alle!

Weiterlesen »

Andacht

"... und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich?"(Apg. 9,4)"Vom Saulus zum Paulus." Eine der bekanntesten Redewendungen. Doch wofür steht sie, und was ist damit gemeint? Wer war Saulus – wer war Paulus? Nun, physisch betrachtet war es ein und dieselbe Person. Sowohl vor, als auch nach seiner rätselhaften Erscheinung auf dem Weg nach Damaskus. Aber eben nur physisch. Was geschah dort wirklich? War es nur ein einfacher Namenswechsel? Gewiss nicht! Diese Redewendung steht sinnbildlich für eine tiefgreifende Veränderung. Saulus war ein eifriger Diener der jüdischen Religion. Ein Mann voller Kraft und Weisheit, persönlich unterwiesen von den Höchsten Gelehrten Israels. Vollkommen überzeugt und seiner Sache gewiss, arbeitete er mit ganzer Hingabe für den "HERRN." Die Frage lautet nur, für welchen HERRN? Aus der Schrift können wir entnehmen, dass er die sogenannten Anhänger der "Neuen Lehre," also die ersten Christen, verfolgte. Warum aber so energisch, hartneckig und entschlossen? Nun, während seines Wirkens auf dieser Erde, war Jesus den religiösen Führern ein mächtiger Dorn im Auge. Und jetzt – nachdem er auf Golgatha "endgültig" beseitigt schien – folgte plötzlich die ernüchternde Feststellung, dass dieser Jesus noch etliche treue und fleißige Jünger hatte. Dessen nicht genug, verkündigten diese auch noch das Evangelium mit einer derart beispiellosen Kraft und Vollmacht, dass die Zahl der Christen ins unermessliche stieg. Alarmstufe rot für die damalige religiöse Elite. Diese Jünger mussten – koste es was es wolle – unbedingt bekämpft werden, da die Pharisäer ihre Ehre, Macht und Autorität in Gefahr sahen. Und so jagte Saulus die ersten Christen mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Äußerst brutal und ohne Rücksicht. Bis zu jenem Tag. Ein ganz gewöhnlicher Tag. Saulus, gerade unterwegs nach Damaskus in "heiliger" Mission, fällt plötzlich zu Boden. Niemand geringerer als Jesus selbst stoppte ihn. Und jetzt achten wir mal auf seine Frage: "Saul, was verfolgst du mich?" Klingt das nicht etwas seltsam? Saul hatte doch die Christen, also Jesu Anhänger verfolgt. Wieso fragte dann Jesus, warum er IHN verfolgt?Freunde, dahinter steckt nicht nur eine essenzielle, sondern gleichzeitig auch fantastische Botschaft für jeden Nachfolger Jesu. Über seine Gemeinde sagt der HERR in seinem Wort: Wer sie antastet, der tastet seinen Augapfel an. (Sacharja 2,12)Warum also fragt Jesus: "Saul, was verfolgst du MICH?" Ganz einfach: Weil Jesus sich mit seiner Gemeinde identifiziert – zu 100%. Wer also gegen seine Gemeinde vorgeht, der bekämpft nicht Menschen, sondern GOTT. Selbstverständlich gibt es in der Gemeinde GOTTES auch Heuchler und unbekehrte Menschen. Doch der HERR wird seine Endzeitgemeinde durch Prüfungen läutern und reinigen. So wird am Ende ein Rest bleiben, den die Bibel die Übrigen nennt, das echte und reine Volk GOTTES.Die große Frage lautet jetzt: Wo möchtest DU hingehören? Zu denen die GOTTES Gemeinde belächeln, verachten oder gar bekämpfen – oder zu denen, die Jesus von Herzen nachfolgen? Bedenke: Man kann auch in guter Absicht böses tun. Saulus verfolgte die Christen nicht etwa deshalb weil er ein "böser" Mensch war, sondern aus vollster Überzeugung, dass es sich hierbei um GOTTES Werk handelte.Heute wird die Wahrheit nicht weniger, sondern noch weit intensiver bekämpft als damals. In der Geschichte dieser Welt, haben bereits unzählige Menschen GOTTES Gemeinde bekämpft. Zu allen Zeiten. Doch NIE konnte sie vernichtet werden. Ganz im Gegenteil. Durch Verfolgung – so zeigt es die Historie – wuchs und wuchs sie immer mehr und wurde immer stärker. Christus ist Sieger – was immer geschieht! Und all diejenigen, die IHM von Herzen nachfolgen und die Wahrheit – die ganze Wahrheit – lieben, werden zu Teilhabern seines Sieges. Dafür müssen wir uns aber bewusst entscheiden.Oft hört man, es spiele keine Rolle was wir glauben ... hauptsache wir glauben überhaupt. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. In Johannes 18,37 sagt Jesus: "... wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme."Es ist alles andere als egal, was man glaubt. Gäbe es sonst ein falsches Evangelium, von dem Paulus in Galater 1 ausdrücklich, und mit sehr scharfen Worten warnt? GOTTES wahre Gemeinde wandelt in der Wahrheit, wodurch es eng mit IHM verbunden ist. Meine geschätzten Freunde, lasst uns dieses Thema ernst nehmen. Die Schrift sagt uns in Johannes 8,32: "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."DAS ist mein aufrichtiger Wunsch an uns alle. Möge der HERR uns diesen Wunsch erfüllen.

Weiterlesen »

Andacht

"Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft GOTTES zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, aber ebenso für den Griechen."(Röm. 1,16)🌻 Einen wunderschönen Guten Morgen liebe Freunde der Wahrheit 🌻Heute gibt es die Andacht in einem anderen Format, nämlich als Video.Saulus. Ein fanatischer Kämpfer der damaligen religiösen Elite. Sein Auftrag: Schonungslose Christenverfolgung.Mit grausamer Wut und gnadenloser Härte, versuchte er Nachfolger Jesu zur Strecke zu bringen. Auch war er nicht nur überzeugt davon im Recht zu sein, sondern hielt sich dazu noch für absolut stark, souverän und unantastbar. Bis zu jenem Tag, an dem Jesus ihm begegnete.Fortan sollte Paulus selbst erfahren, woher wahre Stärke wirklich kommt ... nämlich aus der lebendigen Beziehung zu Jesus.Möge dies auch unsere tägliche Erfahrung sein ... oder werden.

Weiterlesen »

Andacht

"Habt acht, wacht und betet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist."(Mark. 13,33) Vor einiger Zeit las ich etwas faszinierendes über die Kampfstrategie eines der größten und majestätischsten Greifvögel – nämlich des Adlers. Der Adler bekämpft eine Schlange nicht am Boden. Er nimmt sie in den Himmel und verändert dadurch das Schlachtfeld. In der Luft hat die Schlange keine Ausdauer, keine Kraft und kein Gleichgewicht. Dort ist sie schwach und verwundbar, anders als auf dem Boden, wo sie kraftvoll, klug und tödlich ist. Eine wirklich interessante und intelligente Strategie.Auch wir Christen befinden uns in einem permanenten Kampf gegen die alte "Schlange," dem Teufel. In Anbetracht der letzten Zeit in der wir gerade leben, nimmt der geistliche Kampf unaufhörlich an Intensität zu. Der Feind legt immer härtere Bandagen an – und fährt immer größeres Geschütz auf. Und warum? "... Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat." (Offb. 12,12)DAS ist der Grund dafür. Doch wie können wir gegen so einen übermächtigen Feind siegreich bleiben? Dazu möchte ich folgende Gedanken mit euch teilen:Indem wir beten, wird unser Kampf auf die geistliche Ebene verlegt. Und wenn du dich auf geistlicher Ebene befindest, übernimmt GOTT die Schlacht. Bekämpfe den Feind nicht in seiner Komfortzone, da wo er souverän und sicher steht, sondern verändere das Schlachtfeld – so wie der Adler – und überlasse GOTT die Kontrolle durch ernstes, anhaltendes Gebet. SO wirst du – weil der HERR nun für dich kämpft – den klaren Sieg erringen. Indem du deine Angelegenheiten dem HERRN im Gebet anvertraust, ohne Zweifel, wie Jakobus es sagt, wird GOTT dir Türen öffnen, wo nicht mal welche existieren. In 2. Mose 14,14 sagt der HERR: "Ich werde für euch kämpfen ... ihr aber sollt stille sein."In unseren Kämpfen muss es eine Verlagerung geben, wenn wir siegreich sein möchten. Nämlich von unserer eigenen Kraft, hin zu GOTTES Kraft. Auf diese Weise erschöpft der Feind sich selbst, bis er seine letzte Kraft und Ausdauer vollends ganz verliert. Und was geschieht gleichzeitig mit uns? Die Antwort finden wir in Jesaja 40 Vers 31: "... aber die auf den HERRN harren, bekommen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden."Richte deinen Blick komplett auf Jesus, gib IHM dein Herz und lass IHN für dich kämpfen. Doch wie geht das ganz praktisch? Indem du ihm jeden Bereich deines Lebens anvertraust, anstatt alles selbst kontrollieren zu wollen. Das bedeutet nichts anderes, als seine Gegenwart im Gebet zu suchen, und seinem Wort mehr zu glauben als deinen Gefühlen oder Umständen. Dadurch kannst du im Glaubensgehorsam getrost den nächsten Schritt gehn – auch wenn du noch keine Lösung siehst. Der Glaube löst nicht deine Probleme ... er IST die Lösung deiner Probleme.Den HERRN für dich kämpfen zu lassen, bedeutet nicht passiv zu werden, sondern aktiv auf Jesus zu vertrauen, während du ihm treu nachfolgst. Du tust deinen Teil – und überlässt GOTT das, was nur ER tun kann. Bedenke: Du kämpfst nicht um den Sieg, denn den hat Christus schon errungen.Vielmehr wirst du durch Loslassen und Vertrauen zum Teilhaber seines Sieges! So kann ich durch meinen Glauben zuversichtlich und krafterfüllt in den Tag hineingehen, denn ich weiß dass mein Erlöser lebt – und mein Leben ist in IHM verborgen. Siegreich im Kampf durch anhaltendes Gebet! Ist nicht das der Schlüssel, den so viele Menschen suchen?Möge der HERR uns auch heute Gnade und Mut schenken, diesen Schlüssel im Glauben zu ergreifen.

Weiterlesen »

Andacht

"Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe."(2. Mose 23,20)Vor einiger Zeit begegnete mir folgender nachdenkenswerter Spruch: "Wer vor GOTT kniet, kann vor Menschen aufrecht stehen."Mose: Er beugte seine Knie vor GOTT – und konnte aufrecht vor dem Pharao stehen.Hananja, Misael und Asarja: Sie beugten ihre Knie vor GOTT – und konnten aufrecht vor Nebukadnezar stehen.Elia: Er beugte seine Knie vor GOTT – und konnte aufrecht vor Ahab stehen.Es wird die Zeit kommen – und sie ist jetzt schon da – wo wir als Zeugen unseres auferstandenen Erlösers aufrecht vor dieser Welt stehen müssen. Vor Fürsten und Königen, Richtern und Vorgesetzten ... und vor den Großen und Mächtigen dieser Erde. Meine geschätzten Freunde, an dieser Stelle möchte ich uns etwas immens wichtiges, von grundlegender Bedeutung ans Herz legen. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Nebensächlichkeit, sondern um einen wesentlichen biblischen Grundsatz, den wir mit größter Sorgfalt beachten sollten. Vom rechten Verständnis dieser Wahrheit hängt viel mehr ab als uns oft bewusst ist. Unser ganzes Denken, Urteilen und Handeln sollte davon geprägt sein. Gelingt uns dies durch GOTTES Gnade, bedeutet das im Glauben nicht etwa einen großen oder riesigen Schritt nach vorne, sondern einen echten Quantensprung.Der Feind ist ein Meister der Umstände. Was meine ich damit? Nun, viele Bekenner des christlichen Glaubens sind "Schönwetter-Christen." Läuft's im Leben gut, alles okay und in bester Ordnung, ist das "Christsein" eine schöne, entspannte Sache. Doch was wenn die Sonne plötzlich verschwindet und sich finstere Wolken über dir auftürmen? Wenn gewaltiges Donnergrollen den Himmel erfüllt, heftige Stürme und mächtige Blitze dir um die Ohren fliegen? Ist nicht genau das der Zeitpunkt, an dem offenbar wird, was wirklich in uns steckt? Echter Glaube, durch wahre Gemeinschaft mit Jesus ... oder nur ein trockenes Lippenbekenntnis?An diesem Punkt setzt der Widersacher an. Umstände. Wie viele Menschen haben sich wohl im Laufe ihres Lebens von herausfordernden Umständen in die Knie zwingen lassen – und am Ende gar das "Handtuch" geworfen? Jesus kennt diese Methode des Feindes ganz genau. Darum appellierte er eindringlichst an uns:"So nehmt euch nun zu Herzen, dass ihr eure Verteidigung NICHT vorher überlegen sollt; denn ich will euch Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der ALLE eure Widersacher NICHT werden widersprechen noch widerstehen können." (Lukas 21, 14-15)Unglaublich! Freunde, lassen wir diese Verheißung einfach mal auf uns wirken. Ist uns eigentlich bewusst, was hier geschieht? Der einzige, der volle Souveränität, uneingeschränkte Autorität und allumfassende Macht besitzt, ist GOTT. Dagegen repräsentieren menschliche Weisheit, Macht und Autorität nicht mal den Bruchteil eines Staubkorns. Und dieser GOTT, der GOTT Abrahams, Isaaks und Jakobs, steht Dir zu Seite! Menschen mögen dir drohen, dich einschüchtern oder unter Druck setzen ... doch der HERR hat schon längst eine Antwort darauf: "Die Könige der Erde lehnen sich auf, die Herrscher der Welt verschwören sich gegen den HERRN und seinen Gesalbten ... Doch der Herrscher im Himmel lacht und spottet über sie." (Psalm 2, 2+4)Jesus möchte uns nicht von den Umständen befreien, sondern IN den Umständen segnen – und Seinen Namen verherrlichen! Welche Erfahrungen würden wir mit GOTT machen, würde er uns ständig vor Herausforderungen und Prüfungen fernhalten? Der HERR lässt Umstände zu, damit du und ich seine mächtige, befreiende Hand erleben können. Hätte GOTT Daniel vor der Löwengrube bewahren können? Ja, natürlich! Hat er es getan? Nein! Warum? Ganz einfach: Wie hätte ER sich vor dem damals mächtigsten Imperium der Welt verherrlichen können? Welche Erfahrung hätte er Daniel schenken können, hätte er ihn entspannt auf seinem Zimmerchen gelassen? Die gleiche Frage können wir auch bei den drei Freunden im Feuerofen stellen. Ich glaube wir haben verstanden. Fürchte dich nicht vor dem was kommen wird. Denn ... "siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe." (2. Mose 23,20)Der HERR möchte uns gänzlich befreien, von jeglicher Furcht. Ganz besonders jedoch von Menschenfurcht, mit der Satan so erfolgreich arbeitet. Und wenn du dich aufgrund deiner Überzeugung und des Glaubens an unseren Heiland und Erlöser erklären und rechtfertigen musst, dann nimm dir zu Herzen, dass du deine Verteidigung NICHT vorher überlegen sollst; denn der HERR wird dir Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der ALLE deine Widersacher NICHT werden widersprechen noch widerstehen können!Wenn der HERR deine Zuversicht, deine Hoffnung und deine Stärke ist, dann wirst du aufrecht vor dieser Welt stehen können – und am Ende als Sieger triumphieren. Ganz gleich vor wem du jemals stehn musst. Denn: "Wer vor GOTT kniet, kann vor Menschen aufrecht stehn."Genau DAS wünsche ich uns allen.

Weiterlesen »